Möser soll auch in den nächsten Jahren kommunales Zentrum der Einheitsgemeinde Möser bleiben. Das konstatierte die Arbeitsgruppe "Leitbild" vor einigen Tagen.

Möser l Auf ihrem jüngsten Treffen fassten die Mitglieder der zeitweisen Arbeitsgruppe die Ergebnisse ihrer Arbeit in den vorangegangenen Wochen zusammen. Sie beabsichtigen, einen Projektkatalog zu erarbeiten, der Grundlage für ein Leitbild zur Entwicklung der Gemeinde Möser bis zum Jahr 2025 sein soll. In diesem Papier sollen die Wünsche der Einwohner der Ortschaft Möser aufgezeigt werden.

Grundsätzlich geht die Arbeitsgruppe davon aus, dass alle Maßnahmen darauf gerichtet sein müssen, die Ortschaft Möser als urbanes Zentrum der Einheitsgemeinde Möser zu erhalten und weiter auszubauen.

Die Gartenstadt hat mit ihren rund 2680 Einwohnern einiges zu bieten: zwei Schulen, Gemeindeverwaltung, Ärzte, Sparkasse, Poststelle, Tankstelle, Kindergarten, Supermarkt, gastronomische Einrichtungen, DRK-Rettungsstation, ein modernes Bürgerzentrum mit Bücherei, Jugendclub, aktives gesellschaftliches Leben in Vereinen und Vereinigungen.

Was die Mehrzahl der Ortschaften der Einheitsgemeinde und Möser unterscheidet, ist die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, stellte die Arbeitsgruppe fest. Neben den Buslinien hat nur Möser eine Anbindung an die Eisenbahn.

Doch es gibt auch Wünsche, die in Möser noch offen sind. Ganz vorn steht dabei ein richtig schöner Kinderspielplatz. Es sollte ein Erlebnisspielplatz sein, der möglicherweise in einem Waldstück in der Nähe des Sportplatzes errichtet werden könnte, hat Ortsbürgermeister Michael Bremer im Sinn.

Und auch in Möser brennt das Problem der immer älter werdenden Einwohner auf den Nägeln. Bisher gibt es lediglich eine kleine Pflegeeinrichtung. Ein Projekt für altersgerechtes Wohnen hat sich im Vorjahr zerschlagen. Die Möseraner wollen da aber dran bleiben.

Auf der Sitzung ist ein weiteres Problem angesprochen worden, das ebenfalls Bestandteil des Leitbildes sein sollte: der Lärmschutz. Damit hat sich schon vor Jahren Klaus Schäfer beschäftigt. Krankmachenden Lärm verursacht nicht nur die benachbarte Autobahn, sondern an einigen Stellen auch die Bahn, vor allem die Güterzüge. An der Bundesautobahn sind die vorhandenen Lärmschutzwände völlig unzureichend, konstatierte Schäfer.