Die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Loburg hat weiter Bestand. An einen Umzug sei nicht gedacht, teilte die Hilfsorganisation mit.

Loburg. Der in Loburg stationierte Rettungswagen wird auch in Zukunft dort seinen Standort haben, sagte auf Nachfrage der Volksstimme der Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Burg, Frank Ruth. Der Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land hat im Landkreis den Rettungsdienst vor vielen Jahren übernommen.

Mit der Kreisgebietsreform haben die Helfer beim Roten Kreuz auch die Loburger Rettungswache erhalten. Da sich die Größe des Landkreises geändert hat, habe sich die Kreisverwaltung mit dem Rettungsdienst beschäftigt. Hintergrund ist die Verfügbarkeit der Rettungswagen innerhalb von 15 Minuten nach der Alarmierung in allen Teilen des Landkreises, so Ruth weiter.

Durch die Erweiterung des Kreisgebietes in den Zerbster Raum wurden von der Kreisverwaltung die Standorte der Rettungswagen neu betrachtet, erklärte er weiter. Ergebnis der Betrachtung sei die Verlegung des Rettungswagens von Theeßen zur Einheitsgemeinde Elbe-Parey. Dadurch soll sich die Situation vor allem in den Ortschaften von Elbe-Parey verbessern, erklärte er weiter. Weitere Änderungen seien aber nicht vorgesehen und auch nicht notwendig, bestätigte Frank Ruth. Zunächst hatte es geheißen, eine Umsetzung nach Lübars sei denkbar. Voraussetzung sei ein besserer Straßenzustand.

Loburger Wagen ist gut stationiert

Der Loburger Rettungswagen sei gut stationiert, so Ruth. Bei der Auswahl der Standorte gehe es neben der Erreichbarkeit der verschiedenen Orte auch um die Schwerpunkte, führte er weiter aus. So müssten die Rettungswagen dort stationiert werden, wo viele Menschen wohnen und mit einem häufigen Ausrücken zu rechnen sei.

Da der Rettungsdienst auch die Autobahn abdecken muss, gebe es hierzu Verträge mit dem brandenburgischen Nachbarkreis. "Wir fahren zum Teil in das Brandenburger Gebiet und die Brandenburger kommen zu uns", erklärte Frank Ruth.

So fahre bei einem Notfall in Schopsdorf schon mal der Rettungswagen aus Ziesar. "Der ist viel schneller da. Außerdem geht es uns um den Menschen und nicht darum, wer den Patienten bekommt", betonte der DRK-Geschäftsführer. Außerdem habe sich die Zusammenarbeit mit den Ziesaer Kollegen seit Jahren gut bewährt.