Kalbe/Vahrholz (cn) l Das letzte Wort hat der Stadtrat. Doch der Hauptausschuss, bei dem es sich um das vorgeschaltete Gremium handelt, hat am Donnerstagabend bereits einstimmig empfohlen, das Vahrholzer Dorfgemeinschaftshaus wiederherzustellen. Das bedeutet, dass nicht nur jene Schäden, die im Zuge einer Explosion am 5. Februar entstanden waren, behoben werden sollen, sondern dass auch eine Reparatur des Dachgebälks erfolgen soll. Dort hat sich der Holzwurm ausgebreitet, was aber erst bei der Begutachtung der Explosionsschäden deutlich geworden war (Volksstimme berichtete).

Bevor der Hauptausschuss sein Votum abgab, wies Bürgermeister Karsten Ruth noch einmal darauf hin: "Wir reden hier grundsätzlich über die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses. Wenn das Dach nicht wiederhergestellt wird, brauchen wir auf andere Ebene gar nicht tätig werden." Denn dann gäbe es weiterhin ein statisches Problem. Ein Statiker war es auch, der für die Stadt berechnet hatte, dass sie etwa 6500 Euro ins Dach investieren müsste, wenn sie das Gebäude wieder sicher machen wolle.

"Wir sollten dieses Geld wirklich in die Hand nehmen, damit wir das Dorfgemeinschaftshaus erhalten", sagte Ausschussmitglied Sigrid Gühne. Und sie wies noch einmal darauf hin, dass die emotionale Debatte während der jüngsten Stadtratssitzung vermieden worden wäre, wenn da schon schriftliches Zahlenmaterial vorgelegen hätte. So aber hatte es der Rat abgelehnt, einen Beschluss zum Vahrholzer Gemeinschaftshaus zu fassen.

Am 27. März kommt er nun zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen, um erneut über das Thema zu beraten. Dann geht es auch um die Beseitigung der Versicherungsschäden. Dafür sind laut Ruth etwa 30000 Euro zu erwarten.