Rund 50 Einwohner von Berge wanderten am Sonnabend gemeinsam durch die winterliche Natur. Zu dem Ausflug mit Grünkohlessen hatte die Feuerwehr eingeladen. Auf dem Schießpark am Kahnberg gab es verschiedene Aktivitäten, ehe am Abend der leckere Grünkohl aufgetischt wird.

Berge. Das Feuer, das Wehrleiter Mario Brune am Sonnabend auf der Freifläche des Schießparks am Kahnberg entfachte, wollte zuerst nicht so richtig brennen. Nun schließlich ist ein Feuerwehrmann ja auch dazu da Feuer zu löschen und nicht zu entzünden. Als die Wanderer eintrafen, loderten die Kiefernäste und Stämme aber doch und boten wohlige Wärme. Die Feuerwehr hatte wieder zu ihrer beliebten Grünkohlwanderung eingeladen, und rund 50 Berger wollten dieses Ereignis nicht verpassen. Denn zu dem gemeinsamen Nachmittag gehören Aktivitäten, wie Schießen auf Rollhase und Scheibe, Lagerfeuerromantik und dann gibt es auch jedes Jahr das Quiz, bei dem es gilt, Fragen zur Heimat und Natur zu beantworten. "Diesmal hast du dir aber schwere Fragen ausgedacht", sagte Gisela Heidemann vorwurfsvoll zu dem Wehrleiter, der daraufhin nur hintergründig lächelte. Neben allerlei Geschichtszahlen über Berge, sollten die Quizteilnehmer auch herausbekommen, wie alt das Feuerwehrauto der Berger ist. Die Zahl 39 stimmte, auch wenn viele angesichts des für ein Fahrzeug hohen Alters die Stirn runzelten.

Die Gäste plauderten bei heißen und kalten Getränken. Gisela Heidemann und Andrea Molinus hatten einen Stand vorbereitet. Gegen 16.30 Uhr wurde der Rückweg angetreten. Im Gemeinschaftshaus roch es zu diesem Zeitpunkt schon äußerst lecker, denn die Mitglieder der Frauengruppe hatten das Grünkohlessen vorbereitet, das anschließend serviert wurde. In gemütlicher Runde saßen die Berger bis in den Abend zusammen und es wurde auch getanzt. Außerdem wertete der Wehrleiter das Quiz aus. Und auch für die besten Schützen hatte er eine Überraschung parat. Obwohl es beim Schießen keinen eigentlichen Wettbewerb gibt.<6>

   

Bilder