Wernstedt (mbc/cn) l Einen offiziellen Eröffnungstermin gibt es zwar noch nicht. Aber die Baumaßnahme in Wernstedt geht in großen Schritten voran. So wurde am Montag damit begonnen, auf der gesamten Ortsdurchfahrt die Tragschicht aufzubringen. Gestern folgte das Auftragen des sogenannten Binders. Am heutigen Mittwoch soll die abschließende Deckschicht folgen.

Doch damit ist die Baumaßnahme noch längst nicht abgeschlossen. Denn es gilt auch noch, den Gehweg, der rechtsseitig der Wernstedter Bahnhofstraße (aus Richtung Kalbe gesehen) verläuft, sowie die Grundstückszufahrten und eine Haltebucht für Busse herzurichten.

Doch ein Ende ist in Sicht. Und das freut nicht nur die Anwohner. Schließlich sorgt die Baumaßnahme dafür, dass der Verkehr von und zur Bundesstraße 71 über Engersen und somit recht weiträumig umgeleitet werden muss.

Die Wernstedter Ortsdurchfahrt, die vor Beginn der Bauarbeiten größtenteils aus Natursteinpflaster bestand und aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens eine erhebliche Lärmquelle darstellte, wird im Auftrag der Landesstraßenbaubehörde saniert. Diese hat damit auf eine Petition der Wernstedter reagiert. Denn ursprünglich war nur geplant, die Ortsdurchfahrt im nahen Klein Engersen - sie wird in dieser Woche für den Verkehr freigegeben - herzurichten. In die beiden Verkehrswege investiert das Land knapp eine Million Euro. In Wernstedt sind aber auch die Kommune mit 314000 Euro und der Wasserverband Gardelegen mit rund 4000 Euro beteiligt.