Dannefeld l Geduldig wartete das Publikum am Sonnabendabend beim Martinsfest in Dannefeld vor der Kirche. Nicht etwa, weil keiner mehr hinein passte, sondern weil die Generalprobe der Aufführung stattfand, und Zuschauer dabei noch nicht erwünscht waren.

Kornelia Schulz hatte in den vergangenen Wochen mit den Christenlehrekindern ein kleines Lichterfest-Anspiel einstudiert, "aber weil immer jemand fehlte, hat das mit der Generalprobe nicht eher geklappt", sagte sie schmunzelnd.

Die Hauptrollen beim Anspiel hatten Lena Mertens und Sophie Daverhuth inne, die zwei Kinder spielten, die ganz unglücklich in der Großstadt waren. Erst ein Kürbis, dem sie ein Gesicht schnitzten und leuchten ließen, brachte nicht nur ihnen Licht und Wohlgefühl, sondern lockte die anderen Kinder der Hochhaussiedlung an. Überall strahlten die Lichter bald im Hochhaus. Am Ende gab es einen Umzug mit leuchtenden Laternen.

Gesungen wurde auch in Kirche am Sonnabend. Danach fand der Umzug statt. Kornelia Schulz hatte zuvor aus einem Text zitiert, "dass es viele symbolische Lichter, kleine Aufmerksamkeiten, gibt, die man sich gegenseitig schenken kann". An der Feuerschale vor der Kirche wärmten sich Kinder und Eltern später. Wer noch mehr Flammen wollte, war auf dem Osterfeuerplatz richtig. Dort hatten die Wehrmitglieder kurzfristig ein Herbstfeuer entzündet. Nächster Termin ist am Sonnabend, 6. Dezember, ab 15 Uhr der Weihnachtsmarkt in Dannefeld.

 

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