Kalbe (mbc) l Mit einem durchschnittlichen Ergebnis, aber dennoch zufriedenen Naturschützern fand am Wochenende die Kontrolle der Winterquartiere der Fledermäuse in Kalbe, Jeetze und Mehrin durch die NABU-Fachgruppe Vienau um ihren Leiter Michael Arens statt. Arens und Eberhard Leuthold waren mit weiteren Mitgliedern auch nach Kalbe gekommen, um die Fledermäuse in den Kellern neben der Burg in Augenschein zu nehmen und auch die kleinste Ritze nach den kleinen Fledermäusen abzusuchen.

Insgesamt 17 Fransenfledermäuse, zwei Langohrfledermäuse und eine Wasserfledermaus registrierten die Naturschützer.

Nach der Bestandsaufnahme in Kalbe ging es weiter nach Jeetze. Leider waren die Eigentümer nicht anzutreffen. So soll die Kontrolle eventuell zu einem späteren Termin wiederholt werden. Als letzte Station der Kontrolle der Winterquartiere ging es nach Mehrin zum dortigen Fledermausschutzraum. Hier gab es dann auch eine kleine Überraschung. Denn die Zähler fanden nicht nur sechs Fransen- und drei Langohrfledermäuse. Unter den Flugsäugern waren auch einige, die beringt waren. Nun galt es, die kleinen Tiere vorsichtig in ihrer Winterruhe zu stören. Doch das musste sein, um die Nummer auf dem Ring ablesen zu können. Den Fledermäusen gefiel das nicht wirklich, und sie machten das auch lautstark mit einem Zischen deutlich. Nach dem Ablesen der Ringzahl wurden die Tiere aber natürlich an ihren Platz zurückgesetzt und konnten ihre Ruheposition wieder einnehmen.

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