18 Bewerber um die Titel der Schützenkönigin und des Schützenkönigs gab es gestern beim Königsschießen des Schützenvereins 1553 Gardelegen. Die besten Trefferbilder hatten Susanne Schwarzlose und Andreas Brandt. Sie können am Sonnabend offiziell als neue Majestäten proklamiert werden.

Gardelegen l Da er von nichts sagenden Reden nicht viel halte, wie der Vereinsvorsitzende der Gardeleger Schützen am gestrigen Himmelfahrtstag auf dem Rathausplatz betonte, zählte Peter Wiechmann lediglich einige markante Zahlen, den Verein betreffend auf, bevor er alle Gäste und Zuschauer herzlich begrüßte.

Vor 462 Jahren wurde das Schützenwesen demnach erstmals in Gardelegen erwähnt. Mit gestrigem Datum bestehe der Schützenverein allerdings erst wieder seit genau 24 Jahren, 11 Monaten und 14 Tagen. Denn am 28. Mai 1990 habe die Neugründung stattgefunden. "Und wir sind immer noch da. Wer hätte das gedacht?", fragte der Vereinsvorsitzende.

Damit eröffnete Wiechmann das Schützenfest 2015 des Gardeleger Schützenvereins, woraufhin sich die Vereinsmitglieder und die Schützen des befreundeten Gifhorner Schützenvereins zum Ummarsch um das Rathaus in Bewegung setzten. Begleitet wurden sie dabei traditionell von der Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Satuelle.

Schwarzlose, Brandt und Hintze mit Königswürden

Beim anschließenden Königsschießen waren die Damen in diesem Jahr eindeutig die besseren, resümierte Schießsportleiter Bernd Weiß bei der Bekanntgabe der Ergebnisse und somit der neuen Vereinsmajestäten. Schützenkönigin wurde Susanne Schwarzlose. Zweitbeste Schützin und somit Kronprinzessin wurde Heike Hintze. Den Titel der Hofdame errang Dagmar Spinnrad.

Den Titel des Schützenkönigs wird Andreas Brandt für ein Jahr innehaben. Ihm zur Seite stehen Michael Schulz als Kronprinz sowie Peter Wiechmann als Ritter.

Die neue Jugendschützenkönigin heißt Ann Christin Hintze. Und bei den Gastschützen entschied Achim Feuch aus Gifhorn den Wettkampf für sich.

 

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