Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bergzow begeht im Sommer sein fünfjähriges Bestehen. Am 27. Juni 2009 ist er gegründet worden. Seither ist der Verein, der bereits 44 Mitglieder hat, zu einem wichtigen Teil des Dorflebens geworden. Die Unterstützung der Feuerwehr steht dabei im Mittelpunkt.

Bergzow l Im Anschluss an die Versammlung der Ortsfeuerwehr führte auch der Förderverein seine Jahreshauptversammlung durch. Vorsitzender Daniel Ladwig konnte mitteilen, dass im vergangenen Jahr drei neue Mitglieder dazu gekommen sind. Der Anteil der Mitglieder, die nicht der Feuerwehr angehören, steige, was ein Zeichen für die sehr gute Akzeptanz sei. Im Gegenzug hoffe er, dass aus dem Verein heraus auch neue Mitglieder für die Feuerwehr gewonnen werden können.

Daniel Ladwig blickte auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück: Das Weihnachtsbaumverbrennen habe sich zu einer beliebten Veranstaltung mit einem tollen Wettbewerb entwickelt. Nächste Aktion war eine Schrottsammlung, die dank der Unterstützung vieler Einwohner von Bergzow sowie der Agrar-GmbH, die erneut Technik zur Verfügung stellte, sehr erfolgreich war.

Die Frühlingswanderung fiel leider aus, weil es zum ersten Termin organisatorisch nicht klappte und beim verschobenen Termin das Hochwasser dazwischen kam. Sie solle aber künftig wieder stattfinden. Nach einer gelungenen Herrentagsfeier und verschiedenen Gratulationen hat der Förderverein Ende September die Zerbener Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür anlässlich des Jubiläums der Feuerwehr unterstützt, und zum Schluss gab es noch eine Weihnachtsfeier.

Drei Jubiläen: Förderverein, Jugendfeuerwehr, Kindergruppe

Der Plan für dieses Jahr sehe ähnliche Veranstaltungen vor. Die erste, das Weihnachtsbaumverbrennen, ist schon vorbei und wurde wieder sehr gut angenommen. Im März soll es wieder eine Schrottsammlung geben, und eine Frühlingswanderung soll eventuell zusammen mit dem Bürgerverein organisiert werden.

Für den 3. Oktober, der dieses Jahr günstigerweise auf einen Freitag fällt, ist ein Tag der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus geplant. Hier soll die Jugend im Mittelpunkt stehen, denn neben dem fünfjährigen bestehen des Fördervereins gibt es noch zwei Jubiläen, erinnerte Daniel Ladwig: 20 Jahre Jugendfeuerwehr und fünf Jahre Kinderfeuerwehr. Deshalb sollen auch die große Feuerwehrhüpfeburg des Kreisfeuerwehrverbands und ein Brandschutzanhänger für diese Veranstaltung ausgeliehen werden.

Dem Satzungszweck entsprechend hatte der Förderverein die Feuerwehr auch direkt unterstützt: "Wir haben Handschuhe für die Technische Hilfeleistung für die Kameraden gekauft", berichtete Daniel Ladwig. Damit sei auch der Gemeindehaushalt etwas entlastet worden.

Einnahmen erzielt der Verein unter anderem dadurch, dass Zelte und Zeltgarnituren auch für private Feiern ausgeliehen werden.

Wie unkompliziert mitunter auch bei Veranstaltungen Probleme gelöst werden können, zeigt sich jedes Jahr beim geselligen Weihnachtsbaumverbrennen. An dem abseits gelegenen Veranstaltungsort neben dem Rodelberg gibt es keine öffentlichen Anschlüsse für Strom und Wasser. Deshalb hat Peter Opitz, Mitglied des Fördervereins und seit dem vergangenen Jahr in der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr, beide Anschlüsse von seiner Wohnung zur Verfügung gestellt. "Er hat jedes Jahr vergessen, uns dafür eine Rechnung zu stellen", scherzte Daniel Ladwig, als er sich bei ihm bedankte und einen kleinen Obolus überreichte.

 

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