Jerichow l Am nächsten Wochenende, 12. und 13. Juli, wird das 12. Klostergartenfest gefeiert. Am Sonnabend geht es um 10.50 Uhr mit dem "Zug auf Jerichow" los. Es wird den ganzen Tag ein buntes Treiben und viele Programmpunkte geben - bis kurz nach Mitternacht. Und am Sonntag geht es dann um 11 Uhr auf dem Festplatz weiter. Um 10 Uhr gibt es eine Andacht in der Klosterkirche, die traditionsgemäß von einigen Akteuren des Fests mitgestaltet wird. Schluss ist am Sonntag um 18 Uhr.

Noch ein bisschen größer, noch ein bisschen vielseitiger wird das Fest sein als die vorangegangenen. "Es sind 34 Händler dabei, dazu elf weitere nur mit Verpflegung", kündigte Jan Wißgott, Leiter der Stiftungsverwaltung, an. "Fünf Bands werden im Wechsel musizieren, 14 Rittergruppen - von der Familie bis zu größeren Gruppen - bauen ihre Zelte auf, dazu kommen noch die "Böglinge" aus Redekin und "Clanmageddon", die zusätzlich beim Auf- und Abbau mithelfen werden."

Für das beliebte Spektakel zum Auftakt wird noch das Programm geschrieben - Ideen gibt es schon eine Menge.

Der genaue Programmablauf an beiden Tagen werde diesmal nicht veröffentlicht, betont Wißgott, denn vieles passiere immer wieder spontan, anderes verschiebe sich - das sei nun mal so bei solch einem bunten Fest. "Wir wollen, dass die Gäste bei uns eine schönen Tag verbringen", unterstreicht er. Dann werden sie auch ganz viel erleben können.

Gute Bekannte wie "Uhlenflug", "Sagax Furor", die "Ottonen", der Falkner, die Tribockvorführungen und anderes mehr werden wieder dabei sein. Neu ist beim Fest "Der gelehrte Bauer": Sebastian Lohse unterhält als Bauernjunge mit frecher Schnauze mit Bauernliedern und Dorfweisheiten und wird sich dabei prächtig auf sein Publikum einstellen.

Erstmals dabei sein wird auch die freie historische Tanzgruppe aus Genthin, die im Rahmen eines Projekts des Bismarck-Gymnasiums schon einmal mit einer Aufführung in der Klosterkirche begeistert hat. Die Gruppe wird am Sonnabendnachmittag da sein.

Mittelalterliches Handwerk hautnah zu erleben, wird auch wieder eine Attraktion des Fests sein. So wird der "Kinderschmied" wieder da sein, bei dem Kinder selbst kleine Dinge schmieden können.

Am Sonnabend wird es spät abends natürlich wieder eine Feuershow geben. Auch mittelalterlich-orientalischer Bauchtanz wird zu sehen sein. Und ein musikalischer Ausklang im Klosterinnenhof ist auch wieder geplant: Ab 23.30 Uhr musizieren hier Mitglieder des Trinitatis-Ensembles. Zeigten sie voriges Jahr ihre "weiße, engelsgleiche Seite" mit beschwingter Musik, so wird es diesmal die düstere Seite sein, kündigte Jan Wißgott an.

Tagsüber sind wie üblich immer wieder Ritterkämpfe zu bestaunen, es gibt einen Langbogenwettbewerb und noch ganz viel Spiel und Spaß für Jung und Alt darüber hinaus.