Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Güsen konnten sich erneut über eine große Besucherresonanz beim Tag der offenen Tür am Gerätehaus freuen. Das große Interesse vor einem Jahr hatte den Erfolg, dass wieder eine Jugendfeuerwehr gegründet werden konnte, die nun ihr "Einjähriges" beging.

Güsen l "Es sind noch alle dabei, die sich damals angemeldet haben", ist Jugendwart Marcel Weber zufrieden. Er kümmert sich zusammen mit Stephanie Weber um den Feuerwehr-Nachwuchs. Acht Mitglieder im Alter von neun bis 16 Jahren gehören der Jugendwehr derzeit an, weitere sind jederzeit willkommen.

Es ist eine "quirlige" Truppe, die gut beschäftigt werden will. Und da die Altersspanne recht groß ist, müssen auch die Angebote vielseitig sein, wissen die Betreuer. So gibt es neben der Ausbildung, vor allem in Gerätekunde und Knoten, auch Spiel- und Basteltage. Eine Radtour nach Hohenseeden wurde gemeinsam unternommen, und die große Weihnachtsfeier als Höhepunkt des vergangenen Jahres fand in Magdeburg statt - mit Kino- und Weihnachtsmarkt-Besuch.

Für die Güsener Feuerwehr ist ein großer Erfolg, wieder eine Jugendgruppe zu haben und damit an frühere gute Traditionen anzuknüpfen. Etliche Jahre gab es keinen Feuerwehrnachwuchs, trotz wiederholter Werbeaktionen.

Nun also hat es endlich geklappt, und die vielen Kinder, die diesmal beim Tag der offenen Tür dabei waren, lassen hoffen, dass sich auch noch weitere der Jugendfeuerwehr anschließen werden.

Die große Hopseburg vom Kreisfeuerwehrverband ist natürlich immer ein Lockmittel für die Kleinen und war auch diesmal stark belagert. Aber auch solche Angebote wie Zielspritzen nehmen die Kinder gerne an. Hier gab es mit einer Druckschlauch-Konstruktion als Ziel diesmal eine neue Variante und damit eine neue Herausforderung. Sich gegenseitig dabei ein wenig nasszuspritzen, machte den Kindern bei dem herrlichen Spätsommerwetter zusätzlichen Spaß.

Die etwas Größeren interessierten sich schon sehr für die Feuerwehrtechnik, die ihnen auch gern erklärt wurde.

Ein Hingucker war die Reihe mehrerer Feuerwehrpumpen verschiedenen Alters, anhand derer die Entwicklung der Technik eindrucksvoll dargestellt werden kann.

Neben der Werbung für die Feuerwehr kam auch diesmal der gesellige Teil nicht zu kurz. Erneut trafen sich alle Generationen am Gerätehaus, wobei die älteren Besucher besonders gern die Kaffeestube im Schulungsraum nutzen, während die Jüngeren draußen saßen und sich Deftiges vom Grilll schmecken ließen.

Ortswehrleiterin Caroline Gäde war sehr zufrieden mit diesem Tag. Zufrieden ist sie auch mit der Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem neuen Ortschaftsrat. Zwar konnte Ortsbürgermeister Dr. Helmut Preuß diesmal nicht kommen, hatte das aber im Vorfeld mitgeteilt. Seine Stellvertreterin Elisabeth Scheck war aber da.

Übrigens: Die Kameraden der Güsener Ortsfeuerwehr treffen sich immer freitags um 19 Uhr zum Dienst im Gerätehaus. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich hier melden.

   

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