Karow (spö). Für Willi Beaupoil, der bei Karow einen Reiterhof betreibt, war es schon eine kleine Überraschung, als er mitten im Fiener Bruch vor etwa drei Wochen eine stattliche Biber-Burg entdeckte. Der Nager hatte entlang eines Grabens einen großen Baum zu Fall gebracht und sich über Winter von seiner Rinde ernährt. Jetzt zerlegt er den Baum nun nach und nach in seine Einzelteile. Grabenabwärts, etwa 30 bis 40 Meter, hat er aus diesem Material eine Burg gebaut - einer Schicht Lehm folgt eine Schicht Geäst, so der Bauplan des Bibers. "Man kann nur staunen, wie diese Burg in nur wenigen Tagen in die Höhe wächst", sagt Willi Beaupoil.

Das Vorkommen des Bibers im Fiener Bruch ist auch für den Naturkenner eine Überraschung. "Vor drei bis vier Jahren hat es hier noch keinen Biber gegeben", sagte der Karower.

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