Der 22. Geburtstag des Jugendclubs in Wegeleben hat am zurückliegenden Sonnabend zahlreiche Besucher angelockt. Während der gemütliche Kaffeenachmittag mit der Blaskapelle MTU vornehmlich die Erwachsenen unterhielt, vergnügten sich die Kinder auf der Hüpfburg oder am Malstand.

Wegeleben l Der "Tag der offenen Tür" zum Geburtstag des Wegelebener Jugendclubs begann für die Veranstalter zunächst verhalten. Schon zum Auftritt der Akkordeongruppe der Musikschule Fröhlich fanden sich die ersten Besucher ein. So bekamen Melanie, Elisabeth, Lisa und Katharina auch den Premierenbeifall des Nachmittags.

"Der große Andrang erfolgte erst am späten Nachmittag", sagte Stadtjugendbetreuerin Bettina Wloch im Gespräch mit der Volksstimme. "Bis dahin kamen und gingen die Besucher in einem stetigen Fluss. Nicht wenige von ihnen verweilten aber bis zum Abend."

Blaskapelle MTU spielt für die Gäste auf

Auch die Stadtratsmitglieder Werner Mauß (FDP) und André Grünewald (Freie Wähler Nienhagen) machten Station im Jugendclub. Dort hatte inzwischen die Blaskapelle MTU aus Wegeleben das Regiment übernommen. Die Gäste schunkelten kräftig zur böhmischen Blasmusik.

Die kleinen Besucher tollten auf der Hüpfburg umher und durften sich dann noch über das Kinderschminken freuen, das erst im Laufe des Nachmittags angeboten wurde. Gleich gegenüber dem reichhaltigen Kuchenbüffet herrschte schon bald ein reger Andrang.

Die selbstgebackenen Spezialitäten kamen ebenfalls sehr gut an. "Es ist schon bewundernswert, wie die jungen Frauen hier durchgehalten haben", sagte Bettina Wloch. "Immerhin sind etliche von ihnen schon in der fortgeschrittenen Schwangerschaft." Da sei der Einsatz nicht hoch genug zu bewerten. "Für den Clubnachwuchs dürfte gesorgt sein", setzte sie schmunzelnd hinzu. Lob für die anderen Clubmitglieder hatte die Jugendbetreuerin außerdem parat. "Alle haben ihre Sache gut gemacht", sagte sie. "Einer der Clubleiter, Jörg Henne, hat eine Gulaschsuppe gezaubert. Er ist halt unser Sternekoch und hat schon so manche wohlschmeckende Überraschung präsentiert." Die Aufsicht über den Gulaschkessel und die Vergabe an die Besucher übernahmen Dustin Burkhert und Sebastian Ehlert.

Hardcore-Konzert statt Blasmusik am Abend

Die familiäre Atmosphäre sorgte dafür, dass selbst die Mitglieder der MTU-Blaskapelle nach ihren Auftritt noch im Publikum verweilten. Bettina Wloch führte mit Xandra Zigan und Christine Schreiber zwei Mütter durch die Räume, die schauen wollten, wo ihre Kinder sich die freie Zeit vertreiben.

Am Abend spielten dann die hauseigenen Bands zum Tanz auf. Das Konzert lockte auch Besucher aus der umliegenden Region an. Den Anfang bestritten die Newcomer Across your Face. Sie mussten am Ende sogar mehrere Zugaben zum Besten geben. "Das hat sich wirklich ganz gut angehört", sagte die Betreuerin. "Die Veranstaltung war insgesamt gelungen. Der ganze Tag ist entspannt verlaufen und war ein schönes Erlebnis auch für uns."

 

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