Haldensleben l Sieben Kubikmeter an Böllern, Raketen und Fontänen: Soviel Müll haben die Mitarbeiter des Stadthofes am Neujahrsmorgen in der Haldensleber Innenstadt zusammengekehrt. Das sind zwei Kubikmeter mehr als im vergangenen Jahr.

Zwölf Mann sowie die beiden Kehrmaschinen "Faun" und "Schmidt" waren im Einsatz. Hinzu kamen vier Transporter für die Abfuhr des Mülls - auch hier ist ein Zuwachs zu verzeichnen. Denn im letzten Jahr waren es nur elf Einsatzkräfte, eine Kehrmaschine und drei Transporter.

Laut Einsatzleiter Mathias Peters seien vor allem Bahnhof- und Alsteinstraße von den Feuerwerksliebhabern in der Silvesternacht "sehr in Anspruch genommen worden". Auch auf dem Haldensleber Marktplatz habe es einiges zu tun gegeben, aber nicht so viel wie in den Vorjahren.

"Ich selbst war zum ersten Mal mit dabei und hatte gedacht, dass es schlimmer sei", erklärte Mathias Peters. Eine rauschende Silvesternacht dürfte jedoch kaum einer der beteiligten Stadthof-Mitarbeiter gehabt haben. Denn um 7 Uhr war am Neujahrsmorgen Schichtbeginn.

Etwa drei Stunden lang waren die Einsatzkräfte unterwegs. Dabei konzentrierten sie sich vor allem auf das Stadtzentrum. Die große Kehrmaschine "Faun" kümmerte sich um die Magdeburger Straße bis zum Stendaler Tor sowie um Kolonie, Bülstringer- und Alsteinstraße, den südlichsten Teil der Hagenstraße sowie um den Bahnhof.

Die kleinere Kehrmaschine war auf dem Marktplatz, Marienkirchplatz, Gärhof sowie dem größten Teil der Hagenstraße unterwegs.

Laut Christina Wiegmann vom Stadthof säuberten die "Handtruppen" mit Besen die Gehwege und fegten dabei die Abfälle vor die jeweilige Kehrmaschine. Außerdem sorgten sie dort für Ordnung, wo die Kehrmaschinen nicht hinkamen.

Laut Mathias Peters habe man mit dem Großeinsatz am Neujahrsmorgen das Zentrum "grob geschafft". Allerdings könne es vorkommen, dass einzelne Silvester-Überbleibsel auch in den kommenden Tagen noch zu finden seien. Denn die weitere Beseitigung von Böllern und Co. erfolge nun im Rahmen der üblichen Stadtreinigung. "Ganz wichtig ist für uns, dass kein Glas mehr auf den Straßen liegt", so Mathias Peters.