Etingen (aro) l Damit jeder in Etingen hört, dass die "Mühlenstrolche" der Kindertagesstätte Fasching feiern, machten die 21 Mädchen und Jungen ausgerüstet mit Instrumenten bei einem Umzug durch die Straßen richtig Krach. Die Party der Piraten, Indianer, Feen und Prinzessinnen stieg im Sportlerheim. "Hier haben wir richtig viel Platz zum Herumtoben", freute sich Katja Kapps, die Leiterin der Tagesstätte, die als Schneefrau das Kommando der wilden Bande übernommen hatte. Auch die Erzieherinnen Manuela Minschke und Melanie Strobach hatten sich in märchenhafte Gestalten verwandelt.

Bevor es bei der Polonaise über Tisch und Bänke ging, stärkten sich die kleinen Partygäste am Frühstücksbüfett. Für die richtige Stimmungsmusik hatte Oliver Preim, der Vater von Hanna, gesorgt, indem der Hobby-Discjockey eine CD mit beliebten Partykrachern zur Verfügung gestellt hatte.

Bei Wettspielen bewiesen die Kinder Geschicklichkeit. Da flitzten Maikäfer mit Ninja-Kämpfern um die Wette. Zu den Gästen der Faschingssause gehörten auch drei Feuerwehrleute. Benjamin Meier, Louis Heinrich und Henry Freitag machten in der Kluft der Brandschützer eine gute Figur. Die Jungen versprachen, wenn sie etwas größer sind, auch den Brandschutz in Etingen zu übernehmen.

Der nächste Höhepunkt der Tagesstätte ist bereits am morgigen Dienstag. Dann wird das Waldmobil anrollen, um den "Strolchen" Spannendes über die Pflanzen und Tiere des heimischen Waldes zu zeigen. Spielerisch lernen die Kleinen dann, wie wichtig der Wald für die Menschen ist. "Geplant ist im Mai ein Tag der Sinne, den wir in Zusammenarbeit mit unserem Förderverein veranstalten werden", erklärte Katja Kapps. Den Vorsitz des Fördervereins, der im vergangenen Jahr gegründet wurde, hat Janina Schlee. Das große Ziel des Vereins ist momentan, Geld für eine Nestschaukel, die 2500 Euro kostet, zu sammeln.

"Neu ist auch, dass ein Metall-Container auf dem Hof der Etinger Agrargenossenschaft steht. Wer ausgediente Metallsachen hat, kann sie dort hinbringen. Der Erlös des Metallverkaufs kommt dem Förderverein und somit den Kindern zugute", erklärte die Kita-Leiterin.