Für die Kreistagswahl am 25. Mai gibt es fast sechs Mal so viele Bewerber wie Sitze. Der Kresiwahlausschuss hat am Dienstag 306 Bewerber für die zu vergebenden 54 Sitze zugelassen. Die meisten Kandidaten schickt die Börde-CDU ins Rennen. Es gibt nur einen Einzelbewerber.

Haldensleben l Neun Parteien und Wählergemeinschaften sowie ein Einzelbewerber bewerben sich um Sitze im künftigen Börde-Kreistag. 54 Sitze gibt es bei der Kommunalwahl am 25. Mai zu vergeben. Darum bewerben sich allerdings fast sechs Mal so viele Kandidaten. Konkret 306 Kandidaten hat der Kreiswahlausschuss am Dienstagvormittag bei seiner Sitzung im Landratsamt in Haldensleben zur Wahl zugelassen. Sie treten in insgesamt sieben Wahlbereichen an.

Die meisten Kandidaten schicken die Christdemokraten ins Wahlrennen. 69 Kandidaten stehen auf der CDU-Liste. Nur in zwei Wahlbereichen (Obere Aller/Westliche Börde sowie Wanzleben-Börde/Sülzetal) bekam die CDU nicht ihre Listen mit den maximal elf Kandidaten voll.

Auf Platz zwei rangiert die SPD. Sie schickt insgesamt 56 Kandidaten in den sieben Wahlbereichen ins Rennen. Die FDP hat 55 Kandidaten aufgestellt, die Linke kommt auf 53. Die Freie Unabhängige Wählergemeinschaft Landkreis Börde (FUWG) tritt mit 36 Kandidaten in fünf Wahlbereichen an. Einzig in den Wahlbereichen Obere Aller/Westliche Börde sowie Wanzleben-Börde/Sülzetal gibt es keine FUWG-Kandidaten. Bündnis 90/Die Grünen hat in allen sieben Börde-Wahlbereichen Kandidaten aufstellen können. Insgesamt gibt es bei den Grünen 21 Kandidaten.

Die Piratenpartei Deutschland wollte mit insgesamt neun Kandidaten antreten. Allerdings konnte der Kandidat für den Wahlbereich Obere Aller/Westliche Börde nicht bestätigt werden, da nicht die erforderlichen 100 Unterstützerunterschriften vorlagen, hieß es im Kreiswahlausschuss. Somit gehen die Piraten mit acht Bewerbern in zwei Wahl- bereichen (Flechtingen/Oebisfelde-Weferlingen sowie Barleben/Hohe Börde) an den Start.

Nur ein Einzelbewerber

Die "Bürger für Bürger Landkreis Börde" stellen zur Kreistagswahl vier Kandidaten im Wahlbereich Haldensleben/Niedere Börde. Sie haben allerdings die Verbindung mit der FUWG erklärt. Das bedeutet, dass alle Stimmen beider Gemeinschaften bei der Stimmenauszählung gemeinsam gewertet und entsprechend auf die Kreistagssitze umgelegt werden.

Die Alternative für Deutschland geht nur im Wahlbereich Haldensleben/Niedere Börde ins Rennen - mit zwei Kandidaten. Zur Kreistagswahl stellt sich auch ein Einzelbewerber. Dietmar Hobohm tritt als einziger allein an - im Wahlbereich Obere Aller/Westliche Börde.