Neue Fahrbahn, neue Leitungen, neues Grün: Für 400000 Euro wird derzeit die Alsteinstraße saniert. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Baustelle von Stadt, Abwasserverband und Stadtwerken. Die Arbeiten sollen bis zum Ende der Sommerferien dauern.

Haldensleben l Zwei Bagger wühlen derzeit gleichzeitig zwischen Schul- und Bahnhofstraße im Erdreich. Daneben zu sehen sind Ersatzschaufeln und weitere Baustellenfahrzeuge. Die Arbeiten haben im Mai begonnen. "Bis zum Beginn des neuen Schuljahres soll alles fertig sein", erklärt Lutz Zimmermann, Pressesprecher der Stadt Haldensleben.

Zuvor habe es Klagen über die schlechten Gehwege gegeben. Viele der ursprünglichen Platten waren verkantet oder gerissen. Jetzt wird die Alsteinstraße in dem genannten Abschnitt einem Rundum-Programm unterzogen.

Die Gehwege werden erneuert, die Fahrbahn ebenso. Darüber hinaus soll es moderne Straßenlampen geben, welche die bisherigen Modelle aus der Vor-Wende-Zeit ersetzen. Die zwölf Linden entlang des Professor-Friedrich-Förster-Gymnasiums sind aufgrund ihres schlechten Zustandes gefällt worden. Stattdessen soll es künftig sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite der Alsteinstraße Reihen mit Säulen-Traubenkirschen geben.

Da der Boden schon einmal aufgerissen ist, nutzen die Stadtwerke die Gelegenheit und verlegen neue Leitungen für Strom und Wasser. Auch der Abwasserverband erneuert seine Rohre. "Für den Durchlass des Schwarzlose-Grabens wird ein Rohr mit einem Meter Durchmesser verlegt", sagt Lutz Zimmermann. Dabei handelt es sich um einen Teil des Grabensystems, das wegen des feuchten Bodens ganz Haldensleben durchzieht.

Insgesamt liegen die Kosten für den Straßenausbau nach aktueller Planung bei rund 400000 Euro. Davon übernimmt die Stadt 340000 Euro - ein Drittel davon sind jedoch Fördermittel.

Diskussionen hatte es im Voraus zu den künftigen Haltemöglichkeiten für Autos gegeben. Jetzt soll es wieder einen Parkstreifen an der Nordseite und damit entlang des Gymnasiums geben.

In den kommenden Wochen wird die Alsteinstraße immer wieder an einem Ende gesperrt, im Ganzen jedoch mit dem Auto erreichbar bleiben. "Auf diese Weise stellen wir sicher, dass eine Feuerwehrzufahrt zur Schule und zum Seniorenheim gewährleistet ist", betont Lutz Zimmermann.