Das eisig kalte, aber sehr sonnige Wetter kam etwa 100 Wanderern am Sonnabend in Hundisburg wie gerufen. Bereits zum fünften Mal gab es hier eine Kohlwanderung, an der auch in diesem Jahr wieder Gäste von nah und fern teilnahmen.

Hundisburg. Elke Neubauer, die Organisatorin der Wanderung, konnte unter anderem wieder Bekannte aus Haldensleben, dem Harz und dem niedersächsischen Hildeshausen begrüßen. Die Wanderung führte – jedoch nicht ohne Zwischenstopps – zum Hundisburger Schloss und anschließend quer durch den Landschaftspark.

"Wir haben fünf Stationen mit jeweils verschiedenen Spielen vorbereitet", verriet Elke Neubauer. Und so fanden sich die Teilnehmer in zwölf Mannschaften zusammen, um beim Büchsen- oder Flaschenwerfen und dem Luftballonschießen möglichst viele Punkte für ihr Team zu holen.

Herzlich gelacht wurde beim Yeti-Sport, bei dem drei Personen gleichzeitig auf Skiern laufen mussten. Und beim Wissensquiz, für das sich Elke Neubauer selbst Fragen ausgedacht hatte, lernte so mancher Gast noch etwas dazu. "Wie hieß der Haldensleber Marktplatz früher einmal?" oder "Wann wurde Hundisburg eingemeindet?" waren zum Beispiel nur zwei der insgesamt 20 Fragen. Wer darauf mit "Friedrich-Engels-Platz" und "1994" antwortete, war dem Sieg schon ein paar Schritte näher.

Am Ende des Tages konnte es jedoch nur einen Kohlkönig geben. Den Titel gewann diesmal das Team ,,Lustige Wandergesellen": Petra Kammerer und Holger Wilke, beide aus Althaldensleben, und Bernd Menzel aus Hundisburg .

Beim nachfolgenden gemeinsamen Grünkohlessen in der Hundisburger Räuberhöhle fühlte sich jedoch niemand wie ein Verlierer, und viele Gäste waren sich einig, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

 

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