Ackendorf l Der Ackendorfer Weihnachtsmarkt ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender des Ortes. Schon seit mehreren Jahren ziehen die Vereine an einem Strang und gestalten einen heimeligen Budenzauber auf dem Hof vor dem Dorfmuseum. In mehreren Zusammenkünften wird im Vorfeld geklärt, wer womit die Gäste beeindruckt.

Und so klappte es auch am vergangenen Wochenende perfekt. Neben der Feuerwehr und ihren Nachwuchsabteilungen und dem Feuerwehrverein gestalteten auch die Mitglieder des Sportvereins, des ortsansässigen Bikerclubs und der Kirchengemeinde das bunte Markttreiben mit. So musste auch niemand über Hunger und Durst klagen, denn an Leckereien gab es genügend. Die Mädchen und Jungen der örtlichen Kindertagesstätte "Gänseblümchen" stimmten mit einem Programm auf das vorweihnachtliche Getümmel ein.

Doch einer musste in diesem Jahr mit den Traditionen brechen, und das war kein Geringerer als der Weihnachtsmann selbst. Nicht wie gewöhnlich kam er mit der Pferdekutsche, sondern mit dem Feuerwehrauto. Hintergrund war, wie Mathias Stempor als Vorsitzender des Feuerwehrvereins sagte, dass der Weihnachtsmann unterwegs mit Kutsche liegengeblieben war. In Wahrheit hatte aber die Not die Ackendorfer erfinderisch gemacht - dem diesjährigen Weihnachtsmann mangelte es im Gegensatz zu seinem Vorgänger schlichtweg an einer Kutsche. Doch auch die Ankunft mit dem Feuerwehrauto stieß auf sehr viel Zuspruch.