HoheBörde/Irxleben l Eine Schnapszahl prangte auf dem Scheck, den Hanna Klingenberg als Vertreterin des Kinderhospizes der Magdeburger Pfeifferschen Stiftungen im Verwaltungsgebäude der Gemeinde Hohe Börde in Empfang nehmen konnte. 1111 Euro waren am Rande des 1. SaSchaHeRo-Hallenfußball-Cups für Nachwuchskicker von Besuchern und Sponsoren für den guten Zweck zusammengetragen worden. Von vorn herein stand fest, dass alles, was in der Spendenbüchse landet, dem Kinderhospiz zugutekommt.

Rolf Kühle und Karsten Zimmermann als Vertreter der Turnier-Organisatoren erinnerten sich, dass es eigentlich angedacht war, pro gefallenes Tor von sogenannten "Torpaten" jeweils einen Euro in die Spendenbüchse stecken zu lassen. Die praktische Umsetzung funktionierte nicht, so dass die Spendenengel sich mit der Büchse am Eingang postierten und auf Eintritt verzichtet wurde. Einziger Nachteil: "Die Büchsen klapperten nicht, weil alle nur Scheine hineinsteckten", so Rolf Kühle. Doch die Spendensumme war weitaus höher, als sie bei der Torpatenaktion gewesen wäre. 389 Tore hätten sonst 389 Euro in die Spendenkasse gespült.

"So konnten wir unser Ergebnis fast verdreifachen", freute sich Karsten Zimmermann, dem beim Gespräch mit Hanna Klingenberg die Spendenidee der Turnier-Initiatoren immer besser gefiel. Hanna Klingenberg erklärte, dass fünf Prozent des Tagessatzes für das Kinderhospiz über Spenden getragen werden müssen. Außerdem sind Spenden beispielsweise nötig, um die Trauerbegleitung zu ermöglichen, Ausflüge mit den schwerstkranken Kindern zu unternehmen oder Therapien zu finanzieren. Das Kinderhospiz hat acht Plätze, die aktuell alle belegt sind.

Die Initiatoren des SaSchaHeRo-Cups möchten der Premiere des Turniers im nächsten Jahr eine Neuauflage folgen lassen. "Die Erwartungshaltung ist groß", hat Karsten Zimmermann festgestellt. Für dieses Jahr aber sprechen sie den Johannitern, die sich an allen drei Tagen um die medizinische Versorgung gekümmert haben, ein großes Lob aus. Ein Dank gilt dem Irxleber Sportverein, dass die Irxleber Sporthalle für das Turnier genutzt werden konnte und die Sportler teilweise ihre Trainingseinheiten ausfallen ließen.