Haldensleben l Die Haldensleber Gebrüder-Alstein-Schule ist eine von insgesamt zehn BiSS-Grundschulen im ganzen Bundesland. Ein entsprechendes "Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS)"-Schild ziert daher jetzt auch das Schulgebäude. Schulleiter Michael Blaschke erklärt bei der Enthüllung des Schildes das von Bund und Ländern geförderte BiSS-Projekt. "Aber bitte nicht verwechseln mit Beißen", scherzt Blaschke. "Bei dem Projekt wird euch gezeigt, was bei der Sprachentwicklung hilft. Dazu gehört auch Singen, Tanzen und Sport", macht er den Schülern deutlich.

Ganz in diesem Sinne hatten die Schüler der Europaschule auch ein Programm vorbereitet: Gesungen wurden gemeinschaftlich verschiedene Lieder, wie "Kuckuck, ruft´s aus dem Wald" und kanonartig "Alle Vögel sind schon da". Zwei bis drei Wochen vorher hatten die Musiklehrer mit ihren Schülern die verschiedenen Lieder geübt. Nur eine gemeinsame Probe gab es kurz vor der Veranstaltung. Trotz der kurzen Zeit präsentierten sich die Schüler stimmgewaltig und füllten mit ihrem Gesang die ganze Aula.

Auch ein selbstkomponiertes Flötenstück von Hannah Springer wurde von einigen Schülern vorgetragen. Es wurde allerdings nicht nur gesungen, sondern auch getanzt. Die vierte Klasse zeigte zudem eine Choreografie mit Aerobicelementen. Damit vereinte die Schule ein Grundprinzip von BiSS: Mit Hilfe von Gesang, Tanz und Sport das Rhythmus- und Sprachgefühl zu verbessern.

Als Vertreter der Stadtverwaltung bedankte sich Henning Konrad Otto für den schönen Vormittag. "Ich hoffe, dass ihr alle in eurer Grundschulzeit noch viel von dem BiSS-Projekt haben werdet", wünscht sich der Dezernent. Zusammen mit den Viertklässlern Charlotte Kalkofen und Moritz Schrader und Schulleiter Blaschke enthüllte er anschließend das bis dahin verdeckte Schild am Eingang der Schule.

Mit der Alsteinschule ist Haldensleben die einzige Kleinstadt im Land die an diesem Projekt teilnimmt. Alle anderen BiSS-Grundschulen sind in Magdeburg und Halle.