Havelberg l Zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatte der Förderverein für Naturschutz im Elb-Havel-Winkel am vergangenen Sonnabend ins Mühlenholz eingeladen. Vereinsvorsitzender Klaus Heidrich begrüßte die vielen Teilnehmer am Forsthaus zur Winterwanderung. Die fachkundige Führung übernahmen Jeanette Solloch vom Biosphärenreservat Mittelelbe und der Ornithologe Manfred Kuhnert aus Wulkau.

Während der Wanderung beobachteten die Teilnehmer bei sonnigem Winterwetter typische Auenwaldbewohner. Pflanzen wurden bestimmt. Erklärt wurde zum Beispiel auch der Zunderschwamm, der vor allem Rotbuche, Pappel und Birke besiedelt. Der Pilz kann bis zu 30 Jahre alt werden und ist ein typischer Bewohner in älteren Beständen, erfuhren die Wanderer. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde er in Apotheken als Wundauflage verkauft.

Zu den aufmerksamen Zuhörern gehörten auch die drei Kinder Robin und Jim Voß sowie Dominik Donau, berichtet Vereinsmitglied Annett Winter.

Die nächste Veranstaltung des Fördervereins findet am Sonnabend, 15. März, statt. Im Forsthaus im Mühlenholz berichtet Andreas Berbig vom Biosphärenreservat ab 13.30 Uhr über Wölfe.

Frühlingswanderung per Fahrrad steht für den 12. April im Jahresplan. Am 11. Mai ist Mitgliederversammlung. Um Libellen geht es am 17. Mai, um Trauerseeschwalben am 14. Juni. Eine Kanutour auf der Havel ist für 19. Juli geplant. Das inzwischen traditionelle Herbstfest am Forsthaus findet am 20. September statt. Zur Pilzwanderung ist Treff am 11. Oktober, eine Woche später werden Kraniche beobachtet. Der Jahresausklang ist für 13. Dezember vorgesehen. Besucher sind stets willkommen.

 

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