110 Mitglieder zählt die Ortsgruppe VII der Volkssolidarität in Havelberg. Gut die Hälfte davon war zur Wahlversammlung der Gruppe in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität in die Semmelweisstraße gekommen.

Havelberg l "Wir werden die Wahlversammlung auch gleich als Jahreshauptversammlung nutzen, da sehr viele Mitglieder gekommen sind", freute sich die Vorsitzende der Ortsgruppe VII, Vera Skiba.

Zunächst erhielt aber Havelbergs Bauamtsleiterin Petra Jonschkowski das Wort, die mit der städtischen Mitarbeiterin für Kultur und Tourismus, Marina Heinrich, bei den Senioren zu Gast war. "Die Nachfrage nach dem Geschehen rund um die Buga und was danach passiert, ist sehr groß. Daher habe ich im Rathaus nachgefragt und um eine kurze Information dazu gebeten", erläuterte Vera Skiba.

Anlagen brauchen Pflege

Petra Jonschkowski ging auf den Aufruf des Havelberger Bürgermeisters Bernd Poloski ein, der darum gebeten hat, nach der Bundesgartenschau 2015 Havelregion die drei Stadtgärtner zu unterstützen. "Die Stadtgärtner sind nicht nur in der Hansestadt, sondern in vielen anderen Orten unterwegs und können das gar nicht schaffen. Die Pflege der schönen Anlagen, wie etwa Am Camps, sollten zur Herzenssache werden, denn sie sind besonders für ältere Bürger eine Erholungsstätte", blickte Petra Jonschkowski voraus. "Die Bänke bleiben natürlich in den Anlagen stehen und sollen zum Verweilen einladen. Die Pflege der Anlagen könnte von den Gruppen der Volkssolidarität an einem Tag im Monat, mit Unterstützung des städtischen Bauhofs, erfolgen", schlug sie vor.

Gedenkminute

Angesprochen sollte diese Sache schon einmal sein, aber generell ist das ganze Konzept der Pflegeobjekte, die es ja auch früher schon gab, noch in der Planung. Fragen nach den Eintrittspreisen zur Buga, der Verkehrsführung und anderen Anliegen wurden von den beiden Frauen aus dem Rathaus beantwortet. Als Dankeschön für den informativen Besuch gab es ein kleines Blumenpräsent.

Das gemeinsame Kaffeetrinken war inzwischen auch schon abgeschlossen und so konnte Vera Skiba einen kurzen Rechenschaftsbericht verlesen. Eine Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Erhard Hartmann ging dem voran.

In die Planung für das Jahr 2014 sind wieder einige bewährte Veranstaltungen aus den Vorjahren mit eingeflossen. Handarbeit, Verkaufsbasare, Modenschauen - im Februar fand schon eine in Schollene statt, und eine weitere ist in Klietz geplant -, Wanderungen, Reisen und vieles mehr sollen das Seniorenherz erfreuen. "Wir haben durch die abwechslungsreichen und sehr zahlreichen Veranstaltungen, die uns die Begegnungsstätte bietet, ein breites Freizeitangebot", meinte Vera Skiba.

Sie wurde von ihren Mitgliedern auch wieder zur Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt. Ob Christa Häniche die Stellvertreterin wird, entscheidet sich noch, da sie erkrankt war. Finanzchefin bleibt aber Erika Pochert.

Zum Abschluss gab es einige Ehrungen. Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Volkssolidarität wurden Heilwig und Friedrich Wilhelm Schütze sowie Walter Freihorst geehrt. Ursula Krüger, Gertrud Teschner, Helga Kraft, Ursula Brauer und Edelgard Wildermuth erhielten für ihre 25-jährige Zugehörigkeit eine Aufmerksamkeit.

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