Über beste äußere Bedingungen konnten sich am Donnerstagvormittag die Schüler aus der Sekundarschule "Am Weinberg" freuen. Im Sportforum "Am Eichenwald" absolvierten sie ihr Schulsportfest.

Havelberg l Im Hauptgebäude der Sekundarschule "Am Weinberg" im Havelberger Schulzentrum herrschte vorgestern gespenstische Ruhe. Die komplette Schülerschaft und auch fast alle Lehrer waren auf dem Sportplatz und in der Sporthalle "Am Eichenwald" anzutreffen. Beim traditionellen Schulsportfest mussten die Mädchen und Jungen aus den Klassenstufen 5 bis 9 im leichtathletischen Dreikampf ihr sportliches Leistungsvermögen unter Beweis stellen: im Weitsprung (alle Klassenstufen), im 60-m-Sprint (Klassen 5 bis 8), im 100-m-Sprint (Klasse 9), im Schlagballweitwurf (Klassen 5/6) und im Kugelstoßen (Klassen 7 bis 9).

Die Schüler der Klassen 5, 6 und 7 stellten sich zuerst dieser Leistungsüberprüfung. Die Klassen 8 und 9 konnten sich währenddessen in der Sporthalle mit Fußball und anderen Ballspielen die Zeit vertreiben.

Zehntklässler sorgen fürs Frühstück

Bevor der Wechsel der Klassenstufen vom Sportplatz in die Sporthalle und umgekehrt vollzogen wurde, ging es zum Frühstücksbuffet. Dieses hatten die Zehntklässler in der Sporthalle vorbereitet und aufgebaut. Mit den Einnahmen wurde die Sparbüchse für die Abschlussfeier weiter aufgefüllt. Auch halfen einige der angehenden Absolventen der Sekundarschule beim Ausmessen der Weiten an den Weitsprunggruben und den Kugelstoßanlagen.

Trotz der im Verlauf des Vormittages immer größer werden Hitze bemühten sich alle Sportfestteilnehmer um beste Ergebnisse. Denn bei der Veranstaltung werden nicht nur die besten Jungen und besten Mädchen gesucht. Ein besonderer Anreiz besteht auch darin, dass sich die drei sportlichsten Klassen auf attraktive Preise freuen können: Schwimmbadbesuch, Minigolf und Kegeln stehen zur Wahl.

Für seine Klasse 8 c sorgte zum Beispiel Adrian Köhler mit 4,98 Meter im Weitsprung für ein sehr gutes Resultat. Und Florian Baumann aus der 9. Klasse stieß die Kugel fast bis an die 11-Meter-Marke. Seine persönliche Bestmarke im Weitsprung zu knacken, versuchte Justin Wienecke aus der 6. Klasse. Es gelang ihm nicht ganz. Mit den in seinem letzten Versuch erzielten 4,29 Meter kam er aber nahe an diese Leistung heran.

Über die besten Einzelleistungen und die Klassenwertungen bewahrten der verantwortliche Sportlehrer Rico Kowalkowski und seine Kolleginnen und Kollegen gestern absolutes Stillschweigen. "Das bleibt bis zum 10. Juni ein großes Geheimnis", erklärte Kowalkowski. Denn an diesem ersten Schultag nach den Pfingstferien soll um 9.30 Uhr die Auswertung des Sportfestes vor der gesamten Schülerschaft erfolgen.

 

Bilder