Die Freiwillige Feuerwehr Hohengöhren blickt dieses Jahr auf ihr 80-jähriges Bestehen zurück. Aus diesem Grund wurde am Sonnabend den ganzen Tag lang gefeiert.

Hohengöhren l Ein Transparent am voranfahrenden Lkw der örtlichen Zimmerei Wagener wies beim Umzug durchs Dorf auf den Grund des Umzuges hin: Die freiwillige Feuerwehr des Ortes wurde vor runden 80 Jahren ins Leben gerufen. Auf dem Hänger saß die Blaskapelle der Feuerwehr Rathenow, die die Feier auch im Anschluss auf dem Sportplatz weiter musikalisch begleitete.

Zum Umzug hatten sich neben den Gastgebern und ihrem Förderverein um Peter Hackel Delegationen von Wehren der Umgebung eingefunden: Schönhausen, Neuermark-Lübars, Fischbeck und Klietz. Die beiden letzteren Wehren beteiligten sich anschließend auf dem Sportplatz auch am Wettkampf im Löschangriff. "Eigentlich hatten sich acht Mannschaften dafür angemeldet gehabt", informierte Wehrleiter Florian Meyer. Vielleicht lag die mangelnde Teilnahme aber auch an der Terminverschiebung - ursprünglich sollte das Fest nämlich am 3. Mai stattfinden.

So kämpfte beim Vergleich jeder gegen jeden, zwölf Läufe standen auf dem Plan. Gleich beim ersten Start, als die Gastgeber gegen Klietz antraten, gab es an der Zieleinrichtung einen Defekt: Eine der beiden Rundumleuchten, die eigentlich signalisieren sollen, dass der Wasserbehälter voll ist, blinkte nicht. - Sie war beim Aufbau nicht richtig befestigt worden.

Fischbecker siegen beim Löschangriff

Die schnellste Zeit legten am Ende mit 40,1 Sekunden die Fischbecker Aktiven hin, die Gastgeber benötigten 43,55 Sekunden, die Gäste aus Klietz kamen auf 1,01 Minuten.

Die Besucher konnten an der vom Förderverein organisierten Kaffeetafel gratis Kaffee und Kuchen genießen. Nach dem Wettkampf zeigten die Hohengöhrener mit der Technik aus Schönhausen, wie ein verunglücktes Auto zerlegt wird.

Der Jubiläums-Festtag klang mit einem Empfang und Livemusik aus, dazu demnächst mehr.

   

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