Klietz (asr) l 4000 bleistiftgroße, zwei Jahre alte Aale hat Fischer Gernot Quaschny gestern Morgen in den Klietzer See eingesetzt. Damit erreicht der Fischbestand langsam wieder das Niveau der Vorjahres, bevor die Flut sämtliches Leben im See absterben ließ. Eine gute Mischung aus jungen und ausgewachsenen Zandern, Schleien, Weißfischen und Karpfen, die dieses Jahr erstmals laichen, bildet die Grundlage, dass ab 2015 langsam wieder mit dem Fischen und Angeln begonnen werden kann.

Die Qualität des Wassers im See ist außerordentlich gut, "so glasklares Wasser habe ich hier noch nicht gesehen, stellenweise kann man zwei Meter bis auf den Grund sehen", erklärt der Fischer. Ein Unkraut namens "Wasserpest", das bis Sommer 2013 schätzungsweise 80 Prozent des Grundes bedeckte, ist nahezu verschwunden. Durch die starke Strömung haben sich Seerosenbänke verlagert.