Zur Feierstunde anlässlich des SITI-Jubiläums erzählten zwei Schüler, weshalb sie im Schülerinstitut mitarbeiten: Seit fünf Jahren ist Simon Busse mit dabei. Der Abiturient verlässt die Schule und somit auch das SITI nun. "Meine drei großen Geschwister haben alle was mit dem SITI zu tun gehabt, entweder direkt, weil sie dort mitarbeiteten, oder durch Projekte im Unterricht. Und mein kleiner Bruder in der 7. Klasse arbeitet auch im SITI mit. Das breite Angebot tangiert viele Schüler, deshalb ist es wohl schwer, jemand zu finden, der nichts mit dem SITI zu tun hat", sagte der Zwölftklässler. Er hat mit Jugend-forscht-Projekten erfolgreich an Landes- und Bundeswettbewerben teilgenommen. "Und wer kann als Schüler schon behaupten, zweimal als Aussteller auf der Cebit in Hannover gewesen zu sein?" Die Erfahrungen, Erfolge und Erlebnisse werden die Schüler auf ihrem weiteren Weg begleiten, sagte Simon, und bedankte sich bei den SITI-Mitarbeitern, allen voran dessen Leiter Dr. Hannes König, für das in die Schüler gesteckte Vertrauen. Einmal hatte er Sonntagnacht um 0.45 Uhr eine Mail an Hannes König geschickt mit ein paar Fragen. "Zehn Minuten später war die Antwort da. Von anderen weiß ich, dass das kein Einzelfall ist."

Für den Fünftklässler Ben Kowanietz gab es eine Ausnahme, weil er schon vor der 5. Klasse unbedingt im SITI mitarbeiten wollte. Ein Tag der offenen Tür hatte bei dem Jungen das Interesse geweckt, dort mitarbeiten zu wollen, schließlich interessierte er sich schon früh für Physik und Technik. "In der Grundschule war Lernen leider noch langweilig", erzählte er in der vollbesetzten Aula des Schulzentrums den vielen Gästen der Jubiläumsveranstaltung. Auf der Messe am Vormittag hatte er gemeinsam mit Richard Lehmann den Kellnerroboter vorgestellt. Ein Jahr haben beide an der Programmierung der beiden Teile, die über eine Bluetooth-Verbindung funktionieren, gearbeitet. Am Dienstag verteilten sie mit ihrem Roboter Visitenkarten. "Ich treffe hier andere Schüler mit gleichen Interessen. Wir haben hier viele Geräte und Programme, die man zu Hause nicht hat, weil sie zu teuer sind. Wir werden hier immer gut betreut und beraten bei unseren Projekten", sagte Ben.

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