Der Havelberger Ingo Döring vom Radsportclub Orkan hatte mit seinem Erfolgsteam den Inselhammer vom Hafentriathlon jetzt zum ersten Mal als Inselschwimmen zum Havelberger Bootskorso ausgerichtet.

Havelberg l "Und das war einfach nur super", schätzte er am Sonnabend zum Abschluss ein. Am Rand des großen Parkplatzes an der Havelstraße hatten die Organisatoren ein Zelt aufgestellt, in dem die Verpflegung der Schwimmer abgesichert werden konnte. In einem kleinen Nachbarzelt fand der Zeitnehmer Jürgen Strempel mit seiner Technik Platz. Das alles befand sich dicht an der Stelle, an der die Schwimmer kurzzeitig aus dem Wasser kamen, um nach einem etwa 50-Meter-Lauf dann wieder dorthin zurück zu gehen und die nächste Runde in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig war diese Stelle auch Ziel und Zeitnahme für die Sportler.

Eine Gruppe von Berliner Schwimmern sah sich vor dem Start die zu umschwimmende Campinginsel und die nähere Umgebung etwas an. "Wir kommen vom Berliner Schwimmclub und sind zum ersten Mal hier in Havelberg. Aber vom ersten Eindruck her sind wir begeistert von der idyllischen Lage dieses Wettkampfortes", so Trainer Tobias Albrecht. Er war mit sieben Schwimmerinnen und Schwimmern im Alter von 12 bis 47 Jahren angereist.

1500 Meter lange Runde um die Spülinsel

Organisator Ingo Döring überzeugte sich vom Stand der Dinge und überprüfte, ob die Wettkampfstrecke durch die DRK-Wasserwacht und durch die Teamhelfer abgesichert ist. Pünktlich um 11 Uhr gab er dann, nach einer ausführlichen Einweisung, auf der Höhe des Havelberger Yachthafens das Startkommando zum Inselschwimmen. 40 Teilnehmer waren dazu an der Slipanlage ins Wasser gegangen und sorgten nach dem Start für einen "sprudelnden" Anblick. "Die Sportler haben die Möglichkeit, den Insel-Prinz über 1500 Meter Freiwasserschwimmen, den Insel-König über 3000 Meter und den Insel-Kaiser über 4500 Meter zu bewältigen. Eine Runde um die Campinginsel ist 1500 Meter lang", erläuterte Ingo Döring. Es lag im Ermessen, der Lust oder der Kraft der Schwimmer, wie oft sie die Insel umrunden wollten.

An der Wechselstelle war eine große Boje am Ufer befestigt und Ingo Döring stand hier auch selbst halb im Wasser, um die Schwimmer in Empfang zu nehmen. Lobende Worte waren dann bei der Siegerehrung und den Wettkampfteilnehmern zu hören: "Tolle Stecke", "Gute Organisation" und "So eine schnelle Siegerehrung hatten wir noch nirgendwo". Letztere wurde von Ingo Döring persönlich vorgenommen, er überreichte auch die Pokale. Mit seinen Worten: "Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und bei all denen, die die Veranstaltung zum Erfolg verholfen haben", klang das Inselschwimmen aus.

 

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