Schüler, Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer - es waren über 500 Menschen im Sportforum, die am Dienstagabend einen anspruchsvollen musischen Elternabend erlebten. Unter dem Motto "Wir Kinder dieser Welt" hatte die Havelberger Grundschule "Am Eichenwald" dazu eingeladen.

Havelberg. Aufgeregt hüpften die kleinen Programmmacher in der großen Sporthalle umher, bis es endlich soweit war und ihr großer Auftritt begann. Angeführt von der Musiklehrerin Carmen Koch und der schulischen Mitarbeiterin Gisela Krüger, die die Europaflagge vorneweg trugen, betraten die Hauptakteure des Abends mit klopfenden Herzen und strahlenden Gesichtern die Sporthalle. Die Kinder begrüßten die Anwesenden und bedankten sich bei den Lehrern, Eltern, Organisatoren und Leitern der Arbeitsgemeinschaften für die Hilfe bei den Proben.

Es folgte ein bunter Reigen aus Gedichten, Liedern, Singspielen, Tanz, Plattdeutsch, Aufführungen in englischer Sprache und musikalische Darbietungen. Den Schülern standen der Ehrgeiz des Auftritts und der Spaß an der Vorführung ins Gesicht geschrieben. Die Eltern applaudierten und sangen zum Teil mit. Bei dem zweistündigen Programm, quer durch die Länder der Erde war für jeden etwas dabei. "Zwei Stunden brauchen wir schon, denn alle Kinder möchten gern auftreten und zeigen, was sie können", so Schulleiter Lothar Riemann. Und sie konnten viel! Die Mädchen und Jungen boten ein Programm, an dem sie lange geprobt hatten, und begeisterten damit die Anwesenden.

Nach dem gekonnten Sportteil bedankte sich Lothar Riemann beim Sponsor für die Sportkleidung. Vom Adi-Wettbewerb standen 300 Euro dafür zur Verfügung und die restlichen 700 Euro legten die wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe des Landesausschusses für Innere Mission (WI-LAFIM) dazu. Thomas Kaufmann, Lafim-Chef im evangelischen Seniorenzentrum Havelberg, nahm das Dankeschön entgegen.

Lothar Riemann bedankte sich weiterhin bei allen Akteuren, bei DJ Roland Gross, der die Technik stellte, sowie bei den Hauptorganisatoren Carmen Koch und Gisela Krüger. Für die Schüler gab es gestern früh eine Stunde schulfrei, denn es war spät geworden.

   

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