Kusey l Die Mitglieder des Kuseyer Ortschaftsrates hatten am 22. Juli eine Rundfahrt unternommen, um sich einen Überblick vom Zustand der öffentlichen Wege und Einrichtungen zu machen. Bei ihrer Sitzung am Dienstagabend werteten die Frauen und Männer die Ergebnisse aus.

Demnach, so der Wunsch, sollte die Verwaltung einen Belegungsplan für die anonymen Grabanlagen auf dem Kuseyer Friedhof führen. Erfreut wurde festgestellt, dass die Stadt hier das Aufstellen von Stelen für Urnengräber befürwortet. Geplant war solches auch für Röwitz, "das ist aber aus Kostengründen für dieses Jahr abgelehnt worden", bedauerte Ortsbürgermeister Klaus Vohs. Wolfgang Mosel forderte, "dass wir uns als Ortschaftsrat dafür einsetzen, dass Röwitz bei der nächsten Runde mit dabei ist".

Auf dem Kuseyer Spielplatz ist noch die Strickleiter vom Gerüst im Boden zu verankern. Außerdem, so der Rat, sind die Haltegriffe an der Kletterwand ungeeignet und müssen ausgetauscht werden.

Auch für die Kuseyer Kindertagesstätte gibt es zwei Wünsche. Zum ist die Doppelschaukel noch nicht komplett, zum anderen sollte eine Fluchttreppe gebaut werden.

Die Bushaltestelle an der Klötzer Straße in Kusey soll unter Beteiligung der Jugendlichen eine neue Farbgebung erhalten. Jörg Ziegel und Wolfgang Mosel schlugen vor, das der Anstrich durch den Rat sowie die örtlichen Vereine in Eigenleistung angebracht werden soll. Die Stadt müsste also nur die Materalien bereitstellen.

Rutschturm ist eintönig

Auch auf dem Röwitzer Spielplatz ist von der Firma die Doppelschaukel noch nicht fertig montiert worden. Nach Ansicht des Rates scheint der Rutschturm die Kinder nicht sonderlich zu interessieren, möglicherweise, weil das Gestell zu eintönig ist. Ergänzt werden könnte das Umfelddurch eine Wippe.

Mit Blick auf den Röwitzer Friedhof wurde vermerkt, dass das Schloss am Tor ständig defekt ist.

Im Weiteren informierte Klaus Vohs noch darüber, dass der Lateiner Weg in Kusey neu bitumiert werden soll, ähnlich wie an der Friedensstraße geschehen, "wahrscheinlich aber nur bis zur Wendeschleife an der Grundschule". Doch auch an anderen Stellen ist die Straße "fertig und fällt fast auseinander", wie der Ortsbürgermeister bemängelte. Folge sind unter anderem Pfützenbildungen. Jörg Ziegel sprach sich dafür aus, dass der Lateiner Weg, "wenn er einmal angefasst wird", in Gänze mit neuem Bitumen versehen wird und nicht nur zum Teil, "sonst kann man das doch keinem erklären".

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