Ohne Frage: Der SV Eintracht Immekath ist eine feste wie sportliche Gemeinschaft, was Sonnabend beim Adventsvergnügen im Saal des Ortes einmal mehr bewiesen wurde. Doch es mangelt bei der Eintracht an jungen Leistungsträgern. Deshalb wird über eine Fusion nachgedacht.

Immekath l Der Verein soll selbstverständlich weiterhin eigenständig Bestand haben, erläuterte Vorsitzender Steffen Lüttgemüller den Gästen des Adventstanzes eine angedachte Offerte. Er möchte alles unternehmen, damit die Handballsparte nicht zum Erliegen kommt. Deshalb wurde im Vorstand diskutiert, möglicherweise eine Fusion mit den Beetzendorfer Nachbarn einzugehen. Ob die Beetzendorfer Handballer sich mit diesem Ansinnen anfreunden können, soll nun angefragt werden.

Die derzeitigen Aushängeschilder des Vereins sind die Fußballerinnen, die Tischtennissparte und die Radwandertruppe. Den Frauenfußballerinnen gelang in diesem Sportjahr sogar ein Hattrick: Kreismeisterschaft auf dem Feld und in der Halle sowie der Pokalsieg. Sportlich weniger erfolgreich verlief das Jahr für die Volleyballsparte. Es fehlt an Spielerpotenzial, um am Punktspielbetrieb teilzunehmen.

Nur kurz ging der Vorsitzende auf Äußerungen von Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Zeitz über die Sauberkeit im und am Sportlerhaus und den aktuellen Förderantrag für Baumaßnahmen ein. Der Vorstand wird an den Ortsbürgermeister für ein intern klärendes Gespräch herantreten. Der SV-Vorsitzende bemängelt aber öffentlich, dass statt auf mehr Arbeitszeit für Stadtarbeiter auf den Dörfern nun auf Hilfe zur Selbsthilfe seitens der Kommunalpolitik gesetzt werde.

Von all den kleinen und großen Schwierigkeiten im Vereinsalltag war nachmittags bei der Weihnachtsfeier für die Kinder und abends nach der Ansprache des Vorsitzenden nichts zu spüren. Es wurde bei vielerlei kulinarischen Spezialitäten und unterhaltsamen Klängen einträchtig in der Vorweihnachtszeit gefeiert.

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