Zu exakt 111 Einsätzen mussten die Feuerwehren der Einheitsgemeinde Stadt Klötze 2014 ausrücken. Damit war das vergangene Jahr zwar kein ruhiges für die Feuerwehrleute der Stadt. Dennoch war die Anzahl der Einsätze so niedrig wie zuletzt 2007.

Klötze l Mitglieder von 16 Ortsfeuerwehren opfern in der Einheitsgemeinde ihre Freizeit, um anderen Menschen in der Not zu helfen. Stadtwehrleiter Rüdiger Wührl stellte jetzt die Einsatzstatistik 2014 vor, die das Engagement der Feuerwehrfrauen und -männer klar belegt.

"Insgesamt rückten die Brandbekämpfer der Einheitsgemeinde im vergangenen Jahr 111-mal aus", informierte Rüdiger Wührl. Damit liegt 2014 nur leicht unter dem Durchschnitt von 115 Einsätzen pro Jahr seit 2000. Allerdings verzeichnete der Stadtwehrleiter in den zurückliegenden Jahren einen Rückgang der Einsätze von 195 im Jahr 2010 auf jetzt 111. Lediglich in den Jahren 2000 (53 Einsätze), 2001 (54), 2002 (97) und 2007 (106) mussten die Kameradinnen und Kameraden weniger ausrücken.

Einsatzstärke liegt im Durchschnitt bei 16 Aktiven

Rüdiger Wührl ermittelte für die Klötzer Ortsfeuerwehr eine durchschnittliche Einsatzstärke von 16 Aktiven, die der Stadt insgesamt und anderen Orten zur Verfügung stehen. "So hat die Klötzer Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr 22-mal den Nachbarn geholfen", berichtete der Feuerwehrchef. "Die Ortsfeuerwehr Klötze ist seit Jahren ein wichtiger Faktor für die Nachbarschaftshilfe. So sind wir in vielen Alarm- und Ausrückeordnungen der Nachbargemeinden integriert." Eine Sache, die für das Fachwissen der Klötzer Feuerwehrleute spreche, sagte Wührl.

Bei den meisten Ortswehren der Stadt gab es 2014 nur wenig veränderte Einsatzzahlen (sehen Sie auch die Grafik oben). Doch Ausnahmen bestätigen auch dieses Mal die Regel. Zum Beispiel sind die Kunrauer Feuerwehrleute neunmal weniger alarmiert worden als noch 2013. Bei deren Kuseyer Nachbarn heulte die Sirene sogar zehnmal weniger als im Jahr davor. Auf vier verdoppelt hat sich dagegen die Anzahl der Einsätze für die Steimker Feuerwehr. Zwei Einsätze mehr (3) schlagen zudem für die Ristedter Wehr zu Buche.

Um Brandschutz und Hilfeleistungen auch künftig zu gewährleisten, muss laut Rüdiger Wührl die Arbeit der Wehren insgesamt der Stadt-Entwicklung angepasst werden.

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