Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Breitenrode zogen am Sonnabend Bilanz. Erinnert wurde auch an die sieben Einsätze.

Breitenrode l "Das vergangene Jahr ist ein Jahr gewesen, das unseren Einsatzkräften sicherlich in Erinnerung bleiben wird": Mit diesen Worten eröffnete Breitenrodes Wehrleiter Hartmut Schmidt die Hauptversammlung im Hotel Hildebrandt.

Zu sieben Einsätzen, fünf davon in der Heimatgemeinde, seien die Breitenroder ausgerückt. Hartmut Schmidt: "Im Januar und Juni galt es, zwei Brände in Breitenrode zu löschen. Außerdem leuchteten wir eine Unfallstelle aus, an der ein Fahrzeug im Graben lag und nach den Insassen noch ein Hund gerettet werden musste. Wir beseitigten im August einen Baum, der auf die Umleitungsstrecke nach Buchhorst gestürzt war und im Dezember eine Ölspur." Außerdem seien die Breitenroder im März und Oktober zu zwei Einsätzen nach Niendorf als Unterstützung angefordert worden.

"Zu beachten ist, dass die Einsatzzeiten immer unterschiedlich waren. Wir mussten um Mitternacht, in den Morgenstunden, zur Mittagszeit und am Nachmittag raus. Im Durchschnitt waren wir dabei mit acht Kameraden im Einsatz. Das bedeutet Gruppenstärke, obwohl wir nur ein Fahrzeug in Truppstärke besitzen", merkte Schmidt an.

Steigerungspotenzial sieht der Wehrleiter hingegen in puncto Teilnahme an der Ausbildung. Von den geplanten 53 Ausbildungsstunden je Kamerad seien 49 absolviert worden. "Bei einigen Kameraden gibt es noch Reserven", erklärte Schmidt.

Neben dem Theoretischen spiele natürlich auch das praktische Üben eine sehr wichtige Rolle in der Ausbildung. So hätten die Breitenroder gemeinsam mit Oebisfelder Kameraden an einem Fahrzeug T 5 eine technische Hilfeleistungsausbildung und die acht Atemschutzgeräteträger hätten neben der obligatorischen Ausbildung noch eine freiwillige Zusatzschicht im Feuerwehr Technischen Zentrum in Haldensleben absolviert. Dort hätten sie die anspruchsvolle Atemschutzstrecke absolviert.

Zum praktischen Üben habe auch der Einsatz auf dem Grundstück von Carsten Mastmeier gehört. Dort konnten an und in einer Scheune Rettungs- und Löschmaßnahmen zusammen mit der Weddendorfer Wehr geprobt werden. Schmidt sein Fazit: "Die Zusammenarbeit beider Wehren möchte ich als gut bezeichnen. Es gab zwar kleine Schnitzer, die wir im Anschluss be- sprochen haben, doch dazu sind Übungen schließlich gedacht."

Jedem Breitenroder sei natürlich auch bekannt, dass ihre schnelle Truppe nicht nur für das Löschen und Retten zuständig sei, sondern auch für einen Großteil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde verantwortlich zeichne. Die Frauen und Männer in ihren blauen Uniformen organisieren die Grünkohlwanderung, das Osterfeuer, das Aufstellen des Maibaums, das Dorffest und den mittlerweile überregional bekannten Weihnachtsmarkt.