Kurz nach der Winterpause gibt es Geld: Klötzer Vereine und Institutionen haben Anträge gestellt. Es geht um die Förderung ihrer Projekte. Am Donnerstag hat der Klötzer Ortschaftsrat nun im nichtöffentlichen Teil der Sitzung darüber entschieden, welche Förderhöhen er für angemessen hält. Insgesamt ging es im eine Summe von 15 132 Euro.

Klötze. In der Einheitsgemeinde Klötze ist es üblich, dass die Räte der einzelnen Ortschaften ein eigenes Budget zur Förderung von Kultur. Sport und Tradition in ihrem Gebiet zur vergeben können. Wie hoch das Budget der einzelnen Ortschaften ist, hängt mit der Größe der jeweiligen Einwohnerschaft ab. Pro Kopf gibt es in der gesamten Einheitsgemeinde jeweils drei Euro. Klötze ist die größte Ortschaft in der Einheitsgemeinde, hier gab es folglich auch den größten Brocken zu verteilen.

In ihrer Zuteilung ist die Verwaltung von 5044 Einwohnern ausgegangen. Das macht bei dem Drei-Euro-Satz eine Gesamtsumme von 15 132 Euro. Anträge lagen allerdings über eine Summe von 17 754 Euro vor. Zudem wollte der Ortschaftsrat auch nicht sein gesamtes Budget für die Vorhaben von Vereinen, Verbänden und Initiativen ausgeben. Im Jahr 2010 waren übrigens im gleichen Prozedere 11 350 Euro für die unterschiedlichen Aktivitäten ausgereicht worden. Damals waren 750 Euro als Rest geblieben, für dieses Jahr planen die Klötzer mit 132 Euro an Restmitteln.

Deshalb musste gekürzt werden, und bis auf wenige Ausnahmen erhält keiner der Antragsteller den kompletten Antrag. Die Zuweisungen, die vom Klötzer Ortschaftsrat am Donnerstagabend im Klötzer Rathaussaal zunächst entsprechend einer von Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski verfassten Vorschlagsliste im geschlossenen Sitzungsteil befürwortet wurden, müssen noch beschlossen werden.

Die größten bewilligten Posten machen in der von den Ortschaftsräten am Donnerstag befürworteten Liste die Seniorenbetreuung des VfB mit 5500 Euro, der Braunschweiger Hof mit 2500 Euro für das Besenbinderfest, der Karnevalverein mit 1250 Euro und der Kreissportbund Altmark West mit 1000 Euro aus. Dem stehen Selbsthilfegruppen, der Männerchor und die Freizeit-Sportgruppe East Area mit jeweils 100 Euro an Zuschüssen gegenüber.