Cuxhaven war im vergangenen Jahr Ziel der Busreise des Oebisfelder Männergesangvereins nebst Partnern und Gästen. Der diesjährige Ausflug führte erneut in den Norden. Am Mittwoch ging es nach Lübeck, Niendorf an der Ostsee, Malente sowie Plön.

Oebisfelde. Lübeck, die alte, im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörte Hansestadt, ist nicht nur die Geburtsstadt von Schriftsteller Thomas Mann und von SPD-Ikone Willy Brandt, sondern auch bekannt für seine Marzipan-Herstellung. Das dortige Marzipan-Museum war daher auch erste Anlaufstelle der Oebisfelder. Dort erfuhren sie sehr viel Wissenswertes über die Süßigkeit und es bestand die Möglichkeit, aus einem Stück Marzipan unter Anleitung eine Rose zu modellieren. Außerdem deckten sich die Gäste von der Aller ausreichend mit den verschiedensten Marzipan-Variationen ein.

Weiter ging es zum Mittagessen nach Niendorf an der Ostsee in der Nähe von Timmendorfer Strand. Bei den meisten stand natürlich Fisch auf dem Speiseplan und nach der Mahlzeit ein Rundgang durch den Niendorfer Hafen.

Zum Abschluss der Tour begaben sich die Frauen und Männer um Tourleiter Adolf Brandes schließlich selbst auf das Wasser. Die 5-Seen-Fahrt, mit Start in Malente und Ziel Plön, stand auf dem Programm. Allerdings suchten die Allerstädter vergeblich den Geist von Malente. Der spukte nur 1974 und 1990 in der schmucken Gemeinde herum. In beiden Jahren bereitete sich die Deutsche Fußballnationalelf in der Sportschule Malente auf die Weltmeisterschaft vor. Resultat: Deutschland holte sich mit Hilfe des Geistes von Malente jeweils die Weltmeisterschaft.

Dafür hatten die Ausflügler aber einen guten Geist an Bord ihres Busses. Der nannte sich Steffen und lenkte das Gefährt aus Mieste. Zudem sorgte sich Steffen um das Wohlergehen seiner Gäste - mit Kaffee, verschiedenen anderen Getränken sowie Bockwurst zum Abendbrot auf einem Autobahn-Parkplatz.

   

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