Die Bewerbungsfrist für die Kommunalwahlen endete am letzten Märztag dieses Jahres. Jeweils zwei Kandidaten kommen auf einen Sitz im neuen Verbandsgemeinderat der Oberen Aller, der im Mai zu wählen ist.

ObereAller l Frank Frenkel, Wahlleiter in der Verbands- gemeinde Obere Aller, konnte nach der Sitzung des Wahlausschusses feststellen, dass reichlich Interesse für die Mitarbeit in den Räten vorhanden ist. Allein 50 Bewerber gehen am 25. Mai auf Stimmenfang, um einen der 26 zu vergebenen Sitze im Verbandsgemeinderat in der nächsten Legislaturperiode zu besetzen. Frank Frenkel komplettiert als Verbandsgemeindebürgermeister den Verbandsgemeinderat.

Insgesamt sind bis zum 31.März elf Wahlvorschläge für die Wahl des Verbandsgemeinderates im Wahlbüro eingegangen. Fünf davon waren Listen von Parteien, vier kamen von Wählergemeinschaften und zwei von Einzelbewerbern. Als Spitzenreiter hat die CDU in den drei Wahlbereichen 16 Bewerber aufgestellt, gefolgt von der SPD (12). Stärkste Wählergruppe nach der Anzahl der Bewerber sind die "Bürger für Born und Dorn", die vier in Marienborn beheimatete Kandidaten ins Rennen schickt. Die drei Wahlbereiche sind die gleichen wie bei der Wahl des ersten Verbandsgemeinderates im Jahr 2009. Jeder einzelne der Wahlbereiche umfasst etwa 5000 Einwohner.

"Wir werden mindestens acht neue Gesichter im neuen Verbandsgememeinderat sehen", ist Frank Frenkel sich jetzt schon sicher. Begründet ist seine Rechnung darin, dass der neue Rat ohnehin schon einen Sitz mehr haben wird als der alte, im alten Rat ein Sitz nicht mehr besetzt ist und sechs Mitglieder des derzeitig noch arbeitenden Rates nicht mehr kandidieren. "Die Wähler haben reichlich Auswahl", meint der Wahlleiter. Unter den Kandidaten - die Wahlen der Gemeinderäte in den sieben Gemeinden eingeschlossen - hat er auch viele Jüngere entdeckt. Lediglich ein Wahlvorschlag konnte wegen nicht kompletter Unterlagen nicht zugelassen werden.