Haldensleben (il) l Bis diese Donnerstag sind bei der Arbeiterwohlfahrt und der Stadt Haldensleben rund 2700 Unterschriften für der Erhalt der Schwangerschafts- und Sexualberatungsstelle in der Kreisstadt eingegangen. Die Initiatoren bitten um Abgabe aller noch im Umlauf befindlichen Listen bis zum 30. Oktober im Bürgerbüro der Stadt Haldensleben bzw. bei der Awo in der Schützenstraße 48.

Ende August hatten die Awo als Träger und die Stadt Haldensleben die Unterschriftenaktion gegen die durch das Landesverwaltungsamt veranlasste Schließung der Schwangerschafts- und Sexualberatungsstelle zum Ende des Jahres auf den Weg gebracht. Es gab eine große Resonanz der Beteiligung an vielen Stellen. Die Listen lagen in Arztpraxen, Geschäften, Kultur- und Verwaltungseinrichtungen bei der Stadt und im Landkreis aus. Viele unterstützen diese Aktion auch privat und sammelten in ihrem Umfeld, hieß es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Auch die Hebammen im Landkreis waren und sind mit großen Engagement bei der Sache.