Schwieriger als sonst hat sich für die Harbker Geflügelzüchter die Organisation ihrer alljährlichen Ortsschau gestaltet. Trotzdem blickt man auf eine gelungene Ausstellung zurück, die zu einem guten Teil auch wieder vom Nachwuchs mitgetragen wurde.

Harbke l Die aktuellen Auflagen zur Vogelgrippevorsorge haben den Vereinsfreunden etwas zu schaffen gemacht. Vereinsvorsitzender Mario Thude spricht in diesem Zusammenhang von "spürbaren Auswirkungen", war aber dennoch "sehr zufrieden mit dem Ausstellungswochenende" im Schützenhaus auf dem Schlosshof. "Ein paar mehr Besucher wären noch wünschenswert gewesen", so Thude weiter, "es steckt ja doch immer viel Mühe drin und ist unser Jahreshöhepunkt."

Erfreulich sei dagegen wieder die Beteiligung des Züchternachwuchses gewesen. Immerhin sechs der 36 Vereins- und Gastaussteller gehörten der Jugendabteilung an. Den Siegerpokal in dieser Kategorie heimste Jamie Thude ein, der Neffe des Vorsitzenden. Olaf Märsch verteidigte dank seiner vorzüglichen Zwerg-Dresdner den Titel in der Wertung der Zwerghühner. Außerdem bekam er den Preis für das schönste Tier der Ausstellung verliehen.

Auch Gerd Thude durfte als Vereinsmeister abermals einen Pokal in Empfang nehmen. Verhalfen ihm im Vorjahr noch seine Tauben dazu, gelang ihm das diesmal allerdings mit den Großhühnern. Manfred Heinrich wurde mit dem Preis für die besten Tauben prämiert.

"Unterm Strich war es wieder eine sehr vielfältige Schau", meint Mario Thude im Fazit. 330 Tiere hatten die Züchter im "Kuhstall" zur Bewertung gestellt. "Ein großes Dankeschön an den Schützenverein für die Bereitstellung der Räume sowie an die Sponsoren und Helfer. Und nicht zuletzt auch an die Gemeinde und den Bürgermeister."

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