Altenweddingen l Am wichtigsten war dabei selbstverständlich, dass die Kinder in einem Zirkuszelt des "Projektcircus Smiley" aus Mecklenburg-Vorpommern die Akteure waren und einige Zirkusnummern zusammen mit mehreren Trainern unter Leitung der Zirkusdirektorin Simona Woitschack eingeübt hatten.

Junge Fakire laufen barfuß über Glasscherben

In einer Galavorstellung zeigten ausschließlich die Kinder als Artisten zwei Stunden lang das Gelernte in der Manege. Neben Cowboys und Cowgirls, die das Lasso schwangen und mit dem Gewehr auf Luftballons schossen, gab es die Drahtseilakrobaten, Jongleure, Gewichtheber, die Dressur von Pferden und Ziegen. Nicht zu vergessen sind die Clowns, die zwingend zu jedem Zirkus gehören.Besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Fakire und ihrer Bauchtänzerinnen. Bei entsprechender Beleuchtung liefen die Fakire mit nackten Füßen über Glasscherben und zeigten, dass man mit freier Brust auf einem Nagelbrett liegen kann. Die Bauchtänzerinnen erfreuten durch die orientalischen Tänze und führten zum Ende ihrer Nummer eine 3,5 m lange Tiger-Python an den begeisterten Zuschauern vorbei.

Nach der Pause zeigten die Seiltänzerinnen, zu welchen Leistungen die Schüler in kürzester Zeit gekommen sind. Viele Eltern hielten den Atem an, wie die Mädchen sicher über das Seil schritten und dabei auch noch in die Knie gingen und sich längst auf das Seil legten. Ein Mädchen schritt sogar mit verbundenen Augen über das schmale Seil. Mit der Akrobatengruppe wirbelten die Kinder zu den verschiedenen Pyramiden über den Zeltboden und hingen am Reck.

Beeindruckt von den abgelieferten Leistungen der jungen Artisten zeigte sich Bernd Obermeier, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Grundschule Altenweddingen. "Die Artisten wurden von den Besuchern der Vorstellung mit tosendem Beifall bedacht. Manche Eltern, die sich aus den Erzählungen ihrer Kinder aus den vergangenen Tagen kein Bild machen konnten, waren über die gezeigten Leistungen bei der Vorstellung sehr begeistert und alle Vorbehalte waren verschwunden."

Für die Schule unter Leitung von Ute Ellert stand neben dem Spaß der Kinder vor allem die Förderung und Forderung der psychischen, sozialen und motorischen Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. "Das Ergebnis wurde durch mutige und selbstbewusste Leistungen der Schülerin und Schüler während der Vorstellung eindrucksvoll unter Beweis gestellt und wird die Schüler auf ihrem weiteren Weg positiv begleiten", so Bernd Obermeier.