"Museum, Gesellschaft, Zukunft" - unter diesem Motto ist der Internationale Tag des Museums in diesem Jahr begangen worden. Die Heimatstube Domersleben hatte extra für diesen Tag ihre Türen geöffnet und ein unterhaltsames Programm zusammengestellt.

Domersleben l "Weißt Du noch? Mensch, wie die Zeit vergeht." Wiederholt wurden Kommentare dieser Art während des Diavortrages "Domersleben einst und heute" kundgetan. Bernhard Gesien hatte für das Museum ganz standesgemäß einen altehrwürdigen Projektor in Stellung und auf Fotofilm festgehaltene Zeitzeugnisse im Diaformat auf Leinwand zur Ansicht gebracht.

Der Einladung zum Tag des Museums am Sonntag waren etliche Domersleber gefolgt. Sigrid Kramer, Gisela Pätz, Karin Nielebock, Petra Volkmann und Rosemarie Mendt sowie Uwe Mattick sorgten für Kaffee und Kuchen und für einen programmatisch stimmigen Rahmen. "Wir haben der Bitte um offene Museumstüren gern Folge geleistet", erzählt Rosemarie Mendt. Die Aktion lohnte sich, das zeigte die bis auf den letzten Platz besetzte Heimatstube. Die Besucher hatten sich nach dem Vortrag eine Menge zu erzählen. Jede Menge Anekdoten zur Dorfgeschichte machten die Runde, für Kurzweil war gesorgt.

Junge Zielgruppe erreichen

Die Heimatstube beinhaltet heute alles, was ein Museum zu bieten hat - nur eben in einem Kleinformat. "Wir sind stolz darauf, was im Laufe der Jahre alles zusammengetragen worden ist. Eine Schusterwerkstatt kann ebenso bestaunt werden wie eine alte Waschküche. Auch altes Geschirr, Möbel oder verschiedene Werkzeuge sind ausgestellt." Die Museumsfrauen und ihr männlicher Kollege sind sehr darum bemüht, eine junge Zielgruppe zu erreichen. "Um ihnen zu zeigen, wie einfach und anspruchslos das Leben in der Vergangenheit war, wie gearbeitet und gewohnt wurde, und wie gut sie heute leben", stellt Rosemarie Mendt klar.