Gladigau (ama) l Im Dörpschen Krug in Gladigau ging es am Sonnabend hoch her. Organisator Torsten Dahms vom Vorstand des Sportvereins SV Blau-Weiß Gladigau 1928 begrüßte zum Skat- und Rommeeturnier zahlreiche Spielfreunde.

Tochter Undine Reisener saß am Kassentisch, um Namen zu notieren und die Startgebühr zu kassieren. Vor ihr lagen Teilnehmerlisten der Vorjahre. "Der erste Zettel ist von 1987", erklärte sie. "Viele ältere Spieler schauen noch mal nach, wann sie gewonnen oder auf welchen Platz sie gekommen waren", fügte Torsten Dahms hinzu.

Nach der Pause wurde neu gelost

Der Flessauer René Pajewski musste nicht lange nachfragen. Er hatte im Vorjahr die Konkurrenz beim Skat ausgestochen. So eine Resonanz wie dieses Mal hatte Torsten Dahms bei den Skatspielern aber schon lange nicht mehr verzeichnet. 24 Teilnehmer verteilten sich auf sechs Tische. Gelost wurde wie gehabt mit Spielkarten, die Asse, Könige, Damen, Buben, Zehner und Neuner kamen zusammen. Zweimal 40 Spiele lautete die Devise. In der Pause durfte gegessen und getrunken werden. Danach ging es mit neu ausgeloster Runde weiter. Die zwei Schafskopftische - acht Teilnehmer - machten 48 Spiele. Bei den Rommeespielern mischten an zwei Tischen 13 Teilnehmer mit. Als einziger Mann war der junge Nicolas Dirk dabei. Saskia Seidler hatte über Weihnachten kräftig geübt und war mit ihren zehn Jahren die jüngste Teilnehmerin. Neben ihr saß jetzt ihre Mutter Melanie.

Wolfgang Pahl gewinnt beim Skat

Angesichts der hohen Teilnehmerzahl kündigte Torsten Dahms an: "Die Preise werden wahrscheinlich nicht für alle reichen." Die Sorge war umsonst, bei 55 Preisen bekam jeder etwas ab. René Pajewski hatte nach einer starken Runde aber keine Chance auf den Pokal. Der Osterburger Wolfgang Pahl war der beste Skatspieler. Bei den Schafskopfspielern machten Gladigauer den Titel unter sich aus. Der Bretscher Teilnehmer habe an dieser Dominanz der Lokalmatadoren nicht rütteln können, deutete Dahms schmunzelnd an. Harald Uhrhan war der glückliche Schafskopfgewinner. Michaela Steffens aus Lüge hatte beim Rommee die Nase vorn. Die Sieger bekamen Rehbraten.

Torsten Dahms betonte zum Abschluss des Turniers gegen 19 Uhr die gute Stimmung unter den Spielern. Das erste rauchfreie Skat- und Rommeeturnier in Gladigau war der 31. Spielerwettstreit. Nachschlag gibt es nächstes Jahr.

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