Schönberg l Am heutigen Mittwoch endet in Sachsen-Anhalt die Jagdzeit auf Hasen und das gesamte jagdbare Niederwild. Dieser Tag, das ist immer der 15.Januar, wird in der Jägersprache scherzhaft Hasensilvester genannt. Zu diesem Abschluss der Niederwildjagd hatten am vergangenen Wochenende die Jäger der Pächtergemeinschaft Schönberg eingeladen.

Abschluss der Niederwildjagd am vergangenen Wochenende

Oskar Orbe konnte als Jagdleiter 20 Schützen mit ihren Hunden und einen Jagdhelfer südlich des Elbdeiches in Schönberg, nahe der ehemaligen Panzerüberfahrt, begrüßen. Nach den entsprechenden Belehrungen wurde dann mit dem Durchstreifen des etwa 500 Hektar großen Gebietes begonnen. Nach rund zwei Stunden gab es die erste Pause am Lagerfeuer bei Bockwurst und Kaffee beziehungsweise Glühwein. Diesen Imbiss hatten ebenso wie das Feuer die Ehefrau des Jagdleiters, Margrit Orbe, und ihr Schwiegersohn, Uwe Roggemann, vorbereitet.

Beim Schüsseltreiben gab es "falschen Hasen"

Bei herrlichem Sonnenschein wurde der zweite Teil der Jagd absolviert. Zum Schüsseltreiben in den Räumen der Beusteraner Feuerwehr gab es kein Langohr von der Strecke, sondern "falschen Hasen".

Zwei Hasen, ein Fasanenhahn und ein Stockentenerpel waren das Ergebnis der letzten Jagd auf das Niederwild, bevor dieses im September wieder frei gegeben ist. Das durchgeführte Jagdgericht brauchte sich nur mit leichten Fällen, in denen gegen das jagdliche Brauchtum verstoßen wurde, beschäftigen.

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