Die Mitglieder des Oldtimerstammtisches Schloss Calberwisch nahmen das fünfjährige Bestehen zum Anlass, um auf die bisherigen Veranstaltungen und Touren zurückzublicken.

Osterburg l "Wir haben viel erlebt." Michael Dihlmann erinnerte bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen an die Ausfahrten, an selbst organisierte Veranstaltungen und an Feste, die die Mitglieder des Oldtimerstammtisches bisher bereicherten.

Die Anwesenden im Saal der Osterburger Verwaltung, unter ihnen Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose, Arneburg-Goldbecks Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf und Mitglieder befreundeter Vereine, vernahmen am Donnerstagabend die Worte Dihlmanns, dass die Freunde der historischen Fahrzeuge auch künftig auf sich aufmerksam machen wollen. Und das nicht nur mit der Präsenz ihrer tollen Karossen. Sie wollen weiterhin mit der Organisation von Festen ihren kulturellen Beitrag leisten. Da sind einerseits die fünften Altmärkischen Oldtimertage, die in diesem Jahr zusammen mit der Party zum 850-jährigen Bestehen am 13. und 14. September in Königsmark über die Bühne gehen werden, und die dritte Auflage des Dampfpflugfestes zu nennen. Letzteres steigt zwar erst im September 2015 in Iden. Dennoch wollte Dihlmann schon einmal darauf hinweisen: Dann sollten sämtliche Dreschmaschinen zum Einsatz kommen. Ein Versuch, mit dem der Oldtimerstammtisch ins Guinness-Buch will.

Bemerkenswert sind die Leistungen der Mitglieder, mit denen sie in der Vergangenheit die Interessenten anlockten. Über 40000 Besucher kamen zu den Festen, wie beispielsweise zur Schlossmaibowle, zu den grünen Wochenenden oder zu den Oldtimertagen. In der Rückschau, die mit einer umfangreichen Bilder-Schau vonstatten ging, erinnerte Dihlmann auch an die Ausfahrten, die unter anderem nach Berlin und Mulhouse gingen, und an die Osterburger Karnevalsumzüge, an denen sich die Stammtischmitglieder ebenso beteiligten.

Dank an Dihlmann und Guse

Der Oldtimerstammtisch wurde am 6. Februar 2009 aus der Taufe gehoben. 60, 70 Personen fanden sich ein. "Das Jagdzimmer hat nicht ausgereicht", blickte Dihlmann auf die nie erwartete Resonanz zur Geburtsstunde zurück. Seitdem treffen sich die Oldtimerfans regelmäßig, um zu fachsimpeln oder um ihre Projekte weiter voran zu bringen. Eines ist das auf dem Standort der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau in Iden geplante "Agraneum", das später einmal historische Landtechnik beherbergen soll. Das es jedoch noch ein schwieriger Weg werden könnte, davon sprach Dr. Wolfgang Haacker vom kooperierenden Verein zum Erhalt und zur Pflege altmärkischen Brauchtums. Die Auflagen seien sehr hoch. Dennoch ist er sich sicher, dass es für diese Ausstellung kaum einen bessseren Platz gebe.

Für ihr Engagement erhielten Michael Dihlmann und Horst Guse von ihren Mitgliedern ein großes Dankeschön in Form von Präsenten.