Osterburg (fsc) l Über herrliches Wetter konnten sich Doris Kuske, Wirtin des Vereinslokals "Moritzburg" sowie ihre Helfer Sohn Falko und ihre Mutter, die über 80-jährige Irene Nahrstedt, für das traditionelle Kinderfest am Ostersonnabend freuen. Seit 16 Jahren veranstaltet sie für Kinder das lustige Vergnügen mit Wettspielen, wie sie schon in uralten Zeiten beliebt waren - Eierlauf, Sackhüpfen, Topfschlagen, Schubkarre und Stiefelweitwurf - und hatte auch kleine Preise von allerlei Spielzeug bis Schulbedarf besorgt. Der Vorstand des Kleingärtnervereins "Zur Erholung" hatte sie mit einem kleinen Obolus finanziell unterstützt.

Allerdings hätte sich Doris Kuske mehr Kinder auf dem Areal an der Gaststätte gewünscht. Es war gerade mal "eine Handvoll Hansels" mit ihren Eltern gekommen, nicht mehr als im vergangenen Jahr, als zu Ostern, man erinnere sich, noch Schnee gelegen hatte. Nun könnte man rätseln: Lag es am Desinteresse am Eierlaufen, an der mangelnden medialen Bekanntmachung - nur am schwarzen Brett am Eingang zur Kleingartenanlage genügt wohl nicht -, an fehlendem Nachwuchs in Osterburg, am zur gleichen Zeit stattgefundenen Ostermarkt oder an der Ausflugsfreudigkeit vieler Familien, die bei dem schönen Wetter das Weite gesucht hatten?

Knirpse heimsten viele Preise ein

Die Kinder, die vor Ort waren wie Vanessa, Fabian, Lea, Matthias und Tom, hatten jedenfalls viel Spaß, konnten mehrmals in den Sack steigen oder auf den Topf schlagen und Preise einheimsen. Als Draufgabe hatte die Wirtin einen Korb mit bunten Ostereiern - gestiftet von Oma Irene - und jede Menge Süßigkeiten bereitgestellt. Für die Gäste gab es Würstchen und Buletten vom Grill und diverse Getränke.

Doris Kuske fragt sich nun aber, ob sie angesichts der geringen Beteiligung dem Kinderfest im kommenden Jahr noch eine Chance geben soll.