Frischer Wind weht beim Seehäuser Hunde-sportverein. Nach vielen Austritten in der Vergangenheit schwingt nun ein neuer Vorstand das Zepter.

Seehausen l 1993 wurde der Hundesportverein (HSV) Seehausen gegründet. Davor gab es unter anderem mit Neukirchen, Wendemark und Falkenberg wechselnde Standorte. Anfang dieses Jahres nahmen Querelen mit dem bislang arbeitenden Vorstand Züge an, die einer fruchtbringenden Arbeit im Verein im Wege standen. Dem Vorstand wurde ungesetzliches Verhalten im Führungsstil durch den amtierenden Geschäftsführer und widrige Führung der Finanzunterlagen vorgeworfen. Dies führte soweit, dass der alte Vorstand von seinen Funktionen entbunden wurde.

Tschiharsch nun Chef

Im Sommer wurde eine satzungsgemäße Versammlung einberufen. Diese wurde notwendig, weil in der Zwischenzeit der amtierende Geschäftsführer und die Kassiererin ihren Rücktritt erklärten. Auf dieser Wahlversammlung wurde der neue Vorstand gewählt. Der Vorsitz liegt nun bei Andreas Tschiharsch. Zum 2. Vorsitzenden wurde Rüdiger Ulrich gewählt. Beide kommen aus Schönberg. Die Funktion des Geschäftsführers und Kassenwartes liegt in den Händen von Klaus Hansmann. Uwe Thormann vervollständigt als Ausbilder die neue Führungsriege.In dieser genannten Zusammensetzung stellten sie sich vor wenigen Tagen bei einer Mitgliederversammlung vor. Als Hauptaufgabe sieht der Vorstand an, dass durch kontinuierliche Arbeit die satzungsgemäßen Ziele des Vereins wieder in den Vordergrund treten und der Mitgliederabwanderung ein Riegel vorgeschoben wird. Immerhin gab es durch die Querelen 31 Vereinsaustritte. Zwei neue Mitglieder wurden aufgenommen, so dass der Verein nun 25 ordentliche Mitglieder zählt.

Beiträge angehoben

Wie viele Hundefreunde einst in dem Verein waren, ist nicht zu sagen, da die geführten Unterlagen nicht komplett sind, so der neue Vorstand. Die Mitgliedsbeiträge wurden per Beschluss von 65 auf 80 Euro im Jahr erhöht. Damit erhofft sich der Vorstand etwas mehr finanziellen Spielraum, denn zu den nächsten Arbeiten gehört der Einbau eines breiten Tores vom Hundeplatz zum angrenzenden Schützenplatz. Die Westernfreunde können auf diese Weise bei ihren Treffen den Hundeplatz zum Aufstellen ihrer Zelte beziehungsweise Wohnwagen nutzen.

Ebenfalls liegt als nächstes die Renovierung der Küche an. Diese stammt noch aus DDR-Zeiten und bekommt nun eine neue Decke sowie Wandverkleidungen. Auch ein Durchlauferhitzer und einige neue Möbel werden bald den Komfort in der Küche erhöhen.