Fast 36000 Euro konnte die Seehäuser Schützengilde jetzt in ihr Objekt am Krähenholz investieren. Eine großzügige Förderung machte das letztlich möglich.

Seehausen l Am Wochenende suchte die Schützengilde Seehausen die Vereinsmeister an den Luftdruckwaffen. Am Rande des Wettkampfes verwies Gildemeister Wolfgang Bendisch auf die jüngsten Investitionen, die sich die organisierten Sportschützen mit Hilfe von Fördermitteln aus dem sachsen-anhaltischen Innenministerium (wir berichteten), einem Scheck von Lotto-Toto und Eigenmitteln leisteten.

Brennwerttechnik

Wobei er für das erste Vorzeigeobjekt nicht weit gehen musste. Denn der ohnehin moderne Luftgewehrstand beziehungsweise die Zielscheiben bekamen eine neue und energiesparende Beleuchtung. Eine Maßnahme, die auch den 100-Meter-Stand der Gilde aufwertet, die sich neben der Tradition vor allem auch erfolgreich sportlichen Aktivitäten verschrieben hat.

Ganz im Zeichen der Energieeinsparung steht überdies der Tausch der Außentüren, der laut Plan in dieser Woche vonstatten gehen soll. Deutlich effizienter ist zudem die neue Gastherme mit Brennwerttechnik, die den Stützpunkt beheizt und für warmes Wasser zum Beispiel bei den sanitären Anlagen sorgt.

Apropos sanitäre Anlagen: Dort hat die Gilde ein WC so umgebaut, dass auch Rollstuhlfahrer entsprechenden Komfort genießen. Die Geldgeber erkannten damit offenbar an, dass die Schützengilde Seehausen mit ihren fast 150 Mitgliedern (dazu zahlreiche Gastschützen aus Sport und Jagdwesen) besondere Angebote im Behinderten- und Reha-Schießsport vorhält.

Mehr Sicherheit

Das Auswechseln der Schließanlage erhöht überdies die Sicherheit in einem sensiblen Bereich, in dem mit Sportwaffen hantiert wird.

Die Gesamtkosten für alle Vorhaben wurden im Förderbescheid des Landes auf knapp 36000Euro beziffert. Dem Innenministerium war das Engagement der Gilde 18000Euro wert. Die Seehäuser waren unter den zehn geförderten Vereinen, die insgesamt 860000Euro überwiesen bekamen, die einzige Schützengilde.

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