Zum Skatturnier lud vor wenigen Tagen der Sport- und Kulturverein der Altgemeinde Königsmark in das Dorfgemeinschaftshaus des Ortes.

Königsmark l "Wir sind hier, um Spaß zu haben", betonte Organisator Stefan Moldenhauer, "das ist kein reiner Preisskat." Die Geldeinsätze sollten wieder ausgeschüttet werden, mehr nicht. "Hier wird keiner reich und keiner arm", fügte der Organistor hinzu. Letztes Mal hatte Andreas Engels aus Meseberg gewonnen. Dieses Mal kamen die Teilnehmer aus Osterburg, Iden und Königsmark. Zwei Runden à 36 Spiele lang war ein gutes Blatt gefragt. Die Dreiertische losten die Spieler mit Skatkarten aus.

"Früher war ich im Verein und war sogar in Österreich zu Turnieren", erzählte Moldenhauer, "aber seit ich Familie habe, spiele ich nur hier", so der Rengerslager weiter. Sich treffen, erzählen, das sei die Hauptsache. "Es gibt in unserem Verein drei Skatverrückte, die das Thema aufbrachten", erklärte der Vereinsvorsitzende Ronald Roefe. Alle zwei Monate ein Turnier war ursprünglich angedacht, doch aus Zeitmangel hatte sich der Abstand vergrößert. Die Königsmarker Frauen wiederum treffen sich einmal im Monat zum Spielnachmittag. Einmal mehr nutzte Roefe die Gelegenheit, auf die DVD der 850-Jahr-Feier aufmerksam zu machen. Am 23. Januar findet außerdem die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl statt, bestenfalls in Wolterslage, kündigte er an. Osterfest, im Mai eine Kutschfahrt und im Frühsommer zur Buga mit Rundreise über Brandenburg, Rathenow und Havelberg nannte Ronald Roefe als nächste Aktionen.

Dann wurde gespielt. Zwischendurch gab`s Bockwurst, Kaffee und Bier. "Der Gastgeber gewinnt nicht", hatte Stefan Moldenhauer zu Beginn behauptet, aber sein Blatt war zu gut. Darum lautete die Platzierung am Ende wie folgt: 1. Stefan Moldenhauer, Rengerslage (2949 Punkte), 2. Reinhard Oelke, Iden (2789 Punkte), 3.Horst Bulmahn, Meseberg (2587 Punkte).

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