Auch in diesem Jahr präsentierte sich die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck einen ganzen Tag lang auf der Grünen Woche in Berlin. Bürgermeister Eike Trumpf war mit dabei und zieht eine sehr positive Bilanz.

Goldbeck/Berlin l Ein voll besetzter Bus mit knapp 50 Leuten, in der großen Mehrzahl Mitwirkende des Bühnenprogramms, startete am 24. Januar morgens von Goldbeck beziehungsweise Arneburg aus nach Berlin. In der Hauptstadt präsentierte sich die Verbandsgemeinde (VG) - wie bereits in den beiden Vorjahren für einen ganzen Tag - gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Landurlaub Sachsen-Anhalt in einer der zahlreichen Hallen der Grünen Woche.

"Die Akteure aus unserer Verbandsgemeinde haben vor allem nachmittags ein abwechslungsreiches, unterhaltsam-informatives Rahmenprogramm abgeliefert und damit für unsere Region geworben. Ich bin mir sicher, wir haben uns gut verkauft. Die Bühne war während unserer Präsentation umlagert", berichtet Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf. Den Auftakt machte die Jagdhorngruppe "Wische-Bläser", gefolgt von einem Konzert der Feuerwehrblaskapelle Werben.

Hochzeitssuppe war wieder der absolute Renner

In Form eines Gesprächs mit der NDR-Moderatorin Heike Götz stellte danach der Verwaltungschef die VG Arneburg-Goldbeck dem Publikum vor. Auch Lichtbilder wurden dazu gezeigt. Näher ging Trumpf unter anderem auf das Projekt Sternreiten ein. Nächste Interviewpartnerin war Evelyn Jordan, Leiterin des Arneburger Tourismusbüros. Ihr Hauptthema war der Radtourismus an der Elbe.

"Ein Renner war auch in diesem Jahr wieder der Ausschank von zwei größeren Töpfen voll Altmärkischer Hochzeitssuppe, die vom Werbener Deutschen Haus zur Verfügung gestellt wurde. Die Besucher waren regelrecht verrückt danach. In kurzer Zeit war die schmackhafte Suppe aufgegessen", lacht Trumpf. Zwischen den Interview-Blöcken sorgte der Heimatchor Arneburg für Unterhaltung. Weitere Gesprächsthemen waren die Buga 2015 in der Havelregion und das Blaue Band der Havel, wobei die direkte Nachbarschaft zur VG Arneburg-Goldbeck herausgestellt wurde. Die Jagdhornbläsergruppe setzte auch den musikalischen Schlusspart des Bühnenprogramms. Wie der Verbandsgemeindebürgermeister weiter berichtet, kam auch die Art und Weise, wie sich die Region optisch präsentierte, sehr gut an.

Mühlen-Messestand bildete Blickfang in der Halle

"Den Blickfang bildete wieder unsere zweistöckige, hölzerne Bockwindmühle. Diese wurde ursprünglich für einen anderen Zweck von der Firma Schnelle aus Werben angefertigt. Seit einigen Jahren dient sie nun uns als Messestand. Wir haben noch für eine Verschönerung gesorgt, indem wir die Mühle innen beleuchteten", führt der Verwaltungschef weiter aus. Die Mühle ist sogar begehbar. In der oberen Etage liegen die Faltblätter und Broschüren der Region aus. Aus Sicht der VG Arneburg-Goldbeck positiv war auch der Sonnabend als Präsentationstag. Wie Trumpf erläutert, waren an dem Tag sehr viele Messebesucher unterwegs. Bewährt hat sich offenbar auch die gemeinsame Präsentation der VG-Arneburg-Goldbeck in dem Hallenbereich gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Landurlaub. Trumpf: "Wir wurden für unser abwechslungsreiches Programm gelobt und die Arbeitsgemeinschaft möchte uns auch im nächsten Jahr wieder mit dabei haben."

Die VG Arneburg-Goldbeck präsentierte sich insgesamt zum fünften Mal auf der Grünen Woche - seit 2013 jährlich in Folge.

 

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