Die Freiwillige Feuerwehr Krüden-Vielbaum legte auf ihrer Jahreshauptversammlung fest, anlässlich des 80-jährigen Bestehens den Ausscheid auf Verbandsgemeinde-Ebene durchzuführen.

Krüden l Es ist schon Tradition, dass vor der Berichterstattung auf der Jahresversammlung der Feuerwehr Krüden-Vielbaum die obligatorische Arbeitsschutzbelehrung durchgeführt wird. Am Freitagabend stand auf dieser das Thema "Sichere Heißausbildung" und ihre Voraussetzungen auf der Tagesordnung. Mit Hilfe eines Lehrfilmes wurde den Kameraden, die teils schon einmal in einem Brandcontainer gearbeitet haben, das Szenario in einem Durchzündungscontainer bildlich vor Augen geführt.

Erfahrungen aus solch einem Container konnte Wehrleiter Lutz Mewes persönlich beisteuern. "Heißausbildung unter sicheren, kontrollierten Übungsbedingungen sollte elementarer Bestandteil in der Ausbildung sein", so sein Kommentar.

Eine Vielzahl von Aktivitäten und Ereignissen hatte das vergangene Jahr mit sich gebracht. Zum Glück blieben die Krüden-Vielbaumer von Großereignissen verschont. Einsatztechnisch wurden sie nur viermal alarmiert. Dabei handelte es sich um zwei Brände in Seehausen, einem Carportbrand in Vielbaum sowie einer dortigen Hilfeleistung wegen eines auf die Straße gefallenen Baumes. So lautete die Bilanz des Wehrleiters Lutz Mewes auf der Jahresversammlung am Freitagabend.

Der Großteil der geleisteten Stunden von etwa 568 Stunden entfiel auf die Ausbildung (151), Brunnenpflege (233) sowie auf die Instandhaltung und Wartungsarbeiten (102). In das kulturelle Leben des Ortes brachten sich die Kameradinnen und Kameraden durch die Absicherung des Maifeuers, der Teilnahme am Weihnachtsmarkt und an der Installation des wohl höchsten Weihnachtsbaumes im Landkreis ein. An der Wettkampftätigkeit konnte aus verschiedenen nachvollziehbaren Gründen nicht teilgenommen werden. Bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mittels Spritzfahrzeug nahmen die Kameraden die Befüllung des Wassertanks vor. Kritik äußerte der Wehrleiter daran, dass durch die Politik aber auch durch die Bevölkerung das Engagement der Feuerwehr für das Wohl der Gemeinschaft zu wenig Achtung und Anerkennung genießt.

Förderverein regt gemeinsames Dorffest an

Erfreut zeigten sich alle, dass an diesem Abend zwei junge Männer und ein voll ausgebildeter Feuerwehrmann die Reihen ihrer Wehr verstärkten. Einstimmig wurde auch der Beschluss gefasst, dass sich die Wehr für das nächste Jahr, in dem sie 80 Jahre wird, um die Ausrichtung des Verbandsgemeindeausscheides der Feuerwehren bewerben wird. Bürgermeister Hans Hildebrandt zeigte sich ob dieser Entscheidung sehr erfreut und sagte auch weiterhin seine Unterstützung durch den Rat zu. Fundamentiert wurde dies durch die Geste der Bereitstellung einer Kiste Bier und einiger Flaschen Sekt für diesen Jahrestagungsabend. Für 30 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielten Petra Zebunke (nicht anwesend) und Jens Zebunke die entsprechende Ehrung. Einen Blumenstraß für aktive Arbeit erhielten Carmen Bromann und Ria Jörke, die dem Wehrleiter seit 21 Jahren in einer Lebensgemeinschaft treu zur Seite steht.

Seitens des Fördervereins wurde angeregt und für gut befunden, dass es in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Dorffest geben soll. Fazit des Wehrleiters: "Wir stehen nicht schlecht da. Es gibt natürlich Ecken und Kanten, an denen man sich stoßen kann. Es wurde aber doch eine Menge investiert. Wir haben keinen Grund zum Klagen."

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