Osterburg l Die Großcontainer für die Entsorgung der Leichtverpackungen sorgen bei den kommunalen Wohnungsverwaltern für große Probleme. Nicht zum ersten Mal klebte in dieser Woche der rote Mängelschein des Entsorgungsunternehmens an den 1100-Liter-Containern im Osterburger Neubaugebiet. Die Folge: Die wöchentliche Entleerung fiel aus. Und die Wohnungsverwalter sind mit dem Aussortieren beschäftigt.

Von Lampen bis Kleidung

Die Wohnungsgenossenschaft und die Wohnungsgesellschaft aus Osterburg appellieren an ihre Mieter, die gelben Tonnen richtig zu befüllen und in ihnen keine Sachen zu entsorgen, die nicht dort hinein gehören. Marion Röseler, Hausmeisterin bei der Wohnungsgesellschaft, übernahm gestern die unliebsame Aufgabe, den für gelbe Tonnen nicht geeigneten Müll auszusortieren. Sie fand eine Reihe von Videokassetten, ausrangierte Lampen, beschädigte Musikboxen und sogar Textilien. "Auch Biomüll wird hier hinein geworfen", stellte Röseler fest. Rüdiger Mallohn, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, und Wolfhard Schulz vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft können diese Art der Entsorgung nicht nachvollziehen. "Für uns entstehen durch diese Aufgabe zusätzliche Kosten", sagte Mallohn. Dabei sollte jedem klar sein, was in die gelbe Tonne hinein gehört. Selbst auf dem Deckel des Wertstoff-Containers ist aufgeführt, was rein darf.

Mit viel Aufwand haben die beiden Unternehmen abgeschlossene Stellplätze vor den Blöcken ihrer Mieter geschaffen. Und an vielen Plätzen klappt es dennoch nicht mit der richtigen Mülltrennung. Gestern war die Hausmeisterin der Wohnungsgesellschaft vor dem Stellplatz an der Fröbelstraße 7 - 10 beschäftigt.

Mehrere Plätze betroffen

Aber auch in der Nachbarschaft sehe es mit den gelben Tonnen und deren unsachgemäßer Befüllung nicht besser aus. Mallohn und Schulz hoffen, dass ihre Mieter künftig verinnerlichen, welcher Müll nicht in die gelben Tonnen gehört. Damit sie in der kommenden Woche entsorgt werden.